WELTjournal/WELTjournal +: „Massentourismus – griechische Inseln unter Druck“ und „Dominikanische Republik – Paradies mit Schattenseiten“

Wien (OTS) – Das „WELTjournal“ zeigt am Mittwoch, dem 24. Juni 2026,
um 22.30 Uhr
in ORF 2 und auf ORF ON die Reportage „Massentourismus – griechische
Inseln unter Druck“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.25 Uhr
„Dominikanische Republik – Paradies mit Schattenseiten“.

WELTjournal: „Massentourismus – griechische Inseln unter Druck“

Weiß getünchte Häuser mit blauen Dächern inmitten pittoresker
Felslandschaften, Sonne, Strand und die Weite des Ägäischen Meers:
Jeden Sommer zieht es Millionen Touristinnen und Touristen auf die
griechischen Inseln, allen voran auf Mykonos und Santorin. Das
„WELTjournal“ zeigt, wie der Massentourismus die Traumdestinationen
an ihre Grenzen bringt: Bei den Einheimischen wächst der Frust über
die zunehmende Bebauung der malerischen Landschaft mit Luxushotels
und die explodierenden Preise. Schon jetzt gibt es Wasserknappheit
und Probleme mit der Müllentsorgung. Auf dem Spiel steht nicht nur
das ökologische Gleichgewicht, sondern auch der Inselfrieden: Im
Kampf um wertvolle Immobilien haben sich mafiaähnliche Netzwerke
gebildet, die vor Gewalt nicht zurückschrecken und sogar einen Mord
beauftragt haben sollen. Gestaltung: Wolfgang Luck, Florian Schmitz

WELTjournal +: „Dominikanische Republik – Paradies mit
Schattenseiten“

Die Dominikanische Republik, kurz auch DomRep genannt, hat sich
innerhalb weniger Jahre zum beliebtesten Reiseziel in der Karibik
entwickelt. Der Tourismus kurbelt das Wirtschaftswachstum an und ist
zum wichtigsten Arbeitgeber geworden, doch dieser Boom setzt die
Dominikanische Republik auch enorm unter Druck.

In Punta Cana, dem angesagten Badeort, reihen sich mehr als 70
Ferienanlagen an palmengesäumten Stränden aneinander, die mit
Bootsausflügen zur Delfinbeobachtung, unbegrenzten Getränken und
Partynächten in Nachtclubs werben. Und es werden immer mehr: An der
Küste und in der Hauptstadt Santo Domingo wurden große Bauprojekte
gestartet, um neue Hotels und Anlegestellen für Kreuzfahrtschiffe zu
errichten. Ganze Stadtviertel stehen vor dem Abriss, die
Bewohner:innen müssen weichen. Billige Arbeitskräfte für den Bau
kommen illegal aus dem zerrütteten Nachbarland Haiti, mit dem sich
die DomRep die Insel teilt. Doch die Dominikanische Republik hat auch
eine treue Expat-Gemeinschaft: wohlhabende Europäer:innen und
Amerikaner:innen, die sich hier niedergelassen haben und das
karibische Flair genießen. Gestaltung: Sophie Attar