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ORF-„True Stories“-Premieren „Landverbrechen im Herzen der Wachau“ und „Tod nach der Disco – Der Eiskeller-Fall“

Wien (OTS) – Die neue „True Storys“-Doku „Landverbrechen im Herzen
der Wachau“
erzählt am Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, um 20.15 Uhr in ORF 1 und
auf ORF ON nicht nur von einem außergewöhnlichen Giftanschlag,
sondern von einer Region zwischen Bewahren und Verändern, Tradition
und wirtschaftlichen Interessen. Von einem Verbrechen, das die Wachau
aus ihrer Ruhe reißt. Und von einer kleinen Praline, die auch viele
Jahre später noch Fragen aufwirft. Mit „True Stories: Tod nach der
Disco – Der Eiskeller-Fall“ folgt um 21.05 Uhr die ORF-Premiere einer
Doku über einen der spektakulärsten Kriminal- und Justizfälle der
jüngeren deutschen Geschichte.

„True Stories: Landverbrechen im Herzen der Wachau“ (20.15 Uhr)

Ein spektakulärer Mordversuch in der malerischen Marktgemeinde
Spitz an der Donau im Herzen der Wachau, einem landschaftlichen und
kulturellen Juwel Österreichs, hat vor knapp 20 Jahren das ganze Land
in Atem gehalten. Im Februar 2008 findet Hannes Hirtzberger, der
damalige Bürgermeister, eine Grußkarte und eine Praline auf seinem
Auto. Am nächsten Morgen isst er die Süßigkeit. Wenig später bricht
er zusammen. In seinem Körper wird Strychnin gefunden. Hirtzberger
überlebt nur knapp – und wird nie wieder in sein früheres Leben
zurückkehren. Jemand wollte den Bürgermeister töten. Aber wer? Und
warum?

Die Suche nach dem Täter führt mitten in die Wachau. Eine Region,
die von ihrer Schönheit lebt – von Wein, Tourismus und einer
Landschaft, die über Generationen bewahrt wurde. Hirtzberger selbst
hat sich für ihren Schutz eingesetzt. Doch wo wenig Platz für Neues
ist, wo Grund und Boden heiß begehrte Mangelware sind, wird die
Frage, was gebaut werden darf und was erhalten bleiben soll, schnell
auch zu einer Frage, bei der es ums große Geschäft geht. Und nicht
minder schnell um Macht und Politik. Die Ermittler stoßen auf
Gerüchte, alte Konflikte und schließlich auf einen Mann, der am
Ortseingang von Spitz große Pläne verfolgt. Aus einzelnen Spuren
entsteht langsam ein Verdacht. Und aus einem scheinbar idyllischen
Ort wird eine Gemeinschaft, in der plötzlich jeder jeden mit anderen
Augen betrachtet.

„True Stories: Tod nach der Disco – Der Eiskeller-Fall“ (21.05
Uhr)

Zwei Familien, ein Alptraum: Die eine hat ihre Tochter verloren,
die andere erlebt, wie ihr Sohn vor Gericht zum Mörder erklärt wird.
Doch es gibt keine Tatwaffe, keine DNA-Spuren und keine Zeugen. Dann
hebt der Bundesgerichtshof das Urteil auf. Die Neuverhandlung 2025
bringt eine unerwartete Wende. Es ist einer der spektakulärsten
Kriminal- und Justizfälle der jüngeren deutschen Geschichte: Der Tod
der 23-jährigen Medizinstudentin Hanna W. im oberbayerischen Aschau.
Die neue „True Stories“-Doku „Tod nach der Disco – Der Eiskeller-
Fall“ wirft einen investigativen Blick auf eine Tragödie, die zwei
Familien zerstörte und fundamentale Fragen an den deutschen
Rechtsstaat aufwirft.

Oktober 2022. Die 23-jährige Studentin Hanna W. wird nach einem
Besuch der Diskothek „Eiskeller“ in einem Wildbach tot aufgefunden.
In jener Nacht joggt der 20-jährige Sebastian T. in der Gegend und
gerät daher unter Tatverdacht. Es gibt keine Tatwaffe, keine DNA-
Spuren und keine Zeugen. In einem Indizienprozess wird er schuldig
gesprochen und verbringt zwei Jahre in Haft. Im April 2025 hebt der
Bundesgerichtshof das Urteil auf. Die Neuverhandlung im Herbst nimmt
eine unerwartete Wende: Sebastian T. wird freigesprochen. Was hat im
ersten Prozess zur Verurteilung geführt, wie ist der Freispruch
begründet, und wie schnell kann man ohne eindeutige Beweise ins
Gefängnis kommen?