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Zwischen Gletscher und Skipiste: Zwei Folgen „True Stories: In höchster Not – Bergretter im Einsatz“ am 29. Oktober im ORF

Wien (OTS) – Die achtteilige Dokuserie „True Stories: In höchster Not
– Bergretter
im Einsatz“ bietet fesselnde Einblicke in den Alltag der
ehrenamtlichen Rettungskräfte der Bergwachten Ramsau bei
Berchtesgaden und Grainau. Zum Abschluss am Donnerstag, dem 29.
Oktober 2026, zeigen ORF 1 und ORF ON zwei Folgen der spannenden
Reihe: „Verirrt am Gletscher“ (22.05 Uhr) und „Dauereinsatz auf der
Skipiste“ (22.50 Uhr).

„In höchster Not – Bergretter im Einsatz: Verirrt am Gletscher“ (
22.05 Uhr)

Am Höllentalferner, dem größten Gletscher Deutschlands, hat sich
ein Wanderer verirrt und weiß nicht mehr weiter. Luftretter Andreas
Pischl von der Bergwacht Grainau kann vom Helikopter nicht direkt
beim Hilfesuchenden abgesetzt werden und muss mit seinem Kameraden
die Rettung aufwendiger koordinieren. Das steile Gelände ist übersät
mit scharfkantigen Steinen, die bei einem Sturz schwere bis tödliche
Verletzungen verursachen können. Anderorts erschweren enge
Serpentinen und viele Touristinnen und Touristen die Rettung einer
Bergsteigerin aus der Höllentalklamm. Die ältere Frau hat sich den
Knöchel verletzt und kann nicht mehr absteigen. Mithilfe einer
Gebirgstrage transportieren die alarmierten Bergretter Franz Dörfler
und Simon Preibisch die Verunglückte ins Tal.

„In höchster Not – Bergretter im Einsatz: Dauereinsatz auf der
Skipiste“ (22.50 Uhr)

Die ehrenamtlichen Retter der Bergwacht Grainau sind in dieser
Folge im höchsten Skigebiet Deutschlands im Einsatz. Die Pisten rund
um die Zugspitze ziehen zur Skisaison viele Wintersportler:innen an,
was sich auch auf die Zahl der Rettungseinsätze auswirkt. Schnelles
und professionelles Handeln ist gefragt, da oft mehrere Notfälle
gleichzeitig passieren und bestmöglich koordiniert werden müssen. Nur
mithilfe eines Rettungshubschraubers kann ein junger Skifahrer mit
einer starken Schnittverletzung am Schienbein in die Klinik
transportiert werden. Mit dem Ackja müssen die Bergretter danach
einen auf der Weltcupabfahrt gestürzten Jugendlichen ins Tal bringen,
bevor sie eine tiefe, offene Schnittwunde am Knie einer Holländerin
und die gebrochenen Rippen eines älteren Skifahrers zeitgleich
versorgen. Die Rettungskräfte ahnen zu dem Zeitpunkt noch nicht, wie
wichtig ihr schnelles und professionelles Handeln für die Patienten
sein wird.