· Bauen

ÖVP–Zierfuß/Olischar: Rot-Pinker Blindflug beim Hitzeschutz in Wiens Bildungseinrichtungen

Wien (OTS) – Die von den Neos einberufene Aktuelle Stunde zum
Hitzeschutz entpuppt
sich als politische Nebelkerze, um vom eigenen Versagen abzulenken.
Eine Anfragebeantwortung offenbart, dass die zuständige Neos-
Stadträtin weder weiß, wie heiß es in den Wiener
Bildungseinrichtungen ist, noch wie viel Geld dafür ausgegeben wird,
und offen eingesteht, dass es keinen eigenen Hitzeschutzplan gibt. An
173 von 408 öffentlichen Pflichtschulen – fast die Hälfte – existiert
keinerlei Hitzeschutz, während Temperaturmessungen aus Kostengründen
verweigert werden. „Die Neos veranstalten eine Aktuelle Stunde mit
viel heißer Luft, sind aber beim Hitzeschutz im kompletten Blindflug
unterwegs. Statt den Vorschlag der Ferientag-Verschiebung zu bringen
oder einzelne Alibi-Projekte wie eine Hibiskus-Pergola vor einer
einzigen Schule zu feiern, braucht es endlich wirksame Maßnahmen in
allen Wiener Klassenzimmern“, betont der Bildungssprecher und
Klubobmann der Wiener Volkspartei, Harald Zierfuß.

Die Untätigkeit der Stadt trifft jene am härtesten, die sich ihre
Umgebung nicht aussuchen können – Kinder und Lehrkräfte in
überhitzten Räumen. Ein beschlossenes Gesetz oder eine Smart-City-
Strategie kühlt noch kein einziges Klassenzimmer. Während sich die
Stadtregierung bei Neubauten feiert, lässt sie den Gebäudebestand
komplett im Stich und blockiert Anpassungen durch bürokratische
Hürden. „Wer eine Fassade begrünen, ein Gebäude beschatten oder eine
technische Kühlung nachrüsten möchte, darf nicht vor einem Berg an
Zuständigkeiten und Genehmigungsfragen stehen. Die große
Herausforderung ist die Bestandsstadt. Klimawandelanpassung muss
rasch, wirksam und vernünftig umgesetzt werden, anstatt an der
selbstgeschaffenen Bürokratie der Stadtregierung zu scheitern“,
erklärt die Gemeinderätin der Wiener Volkspartei, Elisabeth Olischar.

Die Wiener Volkspartei fordert daher das Ende der rot-pinken PR-
Inszenierungen und die sofortige Erstellung eines verbindlichen
Hitzeschutzplanes für Wiens Bildungseinrichtungen. Dieser muss eine
systematische Temperaturmessung, klare Zuständigkeiten, messbare
Ziele, transparente Budgets sowie einen konkreten Sanierungszeitplan
für den Schulbestand umfassen. „Kinder, Eltern und Pädagogen brauchen
keine Ausreden, Zuständigkeitsverschiebungen oder Ablenkungsmanöver
der Neos. SPÖ und Neos müssen den Hitzeschutz im Bestand endlich
ernsthaft anpacken. Im Sinne der Schlanken Stadt, Bürokratie abbauen
und für erträgliche Lern- und Arbeitsbedingungen in den Wiener
Schulen sorgen“, so Zierfuß und Olischar abschließend.