Wien (OTS) – Heute hat die Statistik Austria ihre Schnellschätzung
für die
Inflation (VPI) im September veröffentlicht. Die Preise sind demnach
im Vergleich zum September des Vorjahrs um 3,6 Prozent gestiegen.
„Ein Drittel von den 3,6 Prozent ist direkt dem FPÖ-Freund Trump
zuzurechnen“, sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer. Krainer betont,
dass „der Kampf gegen die Teuerung eine der wichtigsten Aufgaben der
Regierung ist und auch weiterhin sein wird“. ****
Die Maßnahmen der Regierung – Spritpreisbremse, Mietpreisbremse,
Sozialtarif Strom, Industriestrompreis, Halbierung der Mehrwertsteuer
auf Grundnahrungsmittel u.v.m. – haben die Inflationsrate signifikant
gedämpft, und zwar, nach der Einschätzung der AK, um 0,6 bis 0,7
Prozentpunkte. Die neue Spritpreisbremse, die seit gestern in Kraft
ist, wird nach Einschätzung des IHS die Inflationsrate im Oktober um
0,2 Prozentpunkte senken.
Zwtl.: Österreichs Inflation deutlich unter dem Durchschnitt der
Eurozone
„Der Unterschied zwischen einer Regierung mit SPÖ und der
Vorgängerregierung ist: Österreich war damals das Land mit der
höchsten Inflation in Westeuropa. Heute gehören wir in der Eurozone
zu den Ländern mit der niedrigsten Inflation“, so Krainer.
Dazu die Daten von der EU-Statistikbehörde Eurostat für den
September: Der Wert ist der EU-weit harmonisierte
Verbraucherpreisindex HVPI und weicht, wegen etwas unterschiedlicher
Gewichtung einzelner Waren, etwas vom VPI ab. Der HVPI liegt in
Österreich bei 3,5 Prozent für den September. Der Durchschnitt der
Eurostaaten liegt bei 3,8 Prozent. Von den 21 Euro-Ländern haben 13
eine höhere Inflationsrate als Österreich.
Hier der Link zu Eurostat – HVPI im September:
https://ec.europa.eu/eurostat/en/web/products-euro-indicators/w/2
-02102026-ap
(Schluss) wf/bj