Wien (OTS) – Zwei ungleiche Seniorinnen, die einander im Pflegeheim
begegnen,
begeben sich am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, um 20.15 Uhr
anlässlich des diesjährigen Österreichischen Filmpreises in einer ORF
-2-Premiere und auf ORF ON auf eine Reise zur Sterbehilfe in die
Schweiz. In den Hauptrollen sehen sich Christine Ostermayer und
Margarethe Tiesel dabei mit Themen wie späten Neuanfängen und letzten
Fragen sowie der Leichtigkeit im Schweren konfrontiert. Im vom ORF im
Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Spielfilm „80 Plus“
des für Regie und Drehbuch verantwortlich zeichnenden Duos Sabine
Hiebler und Gerhard Ertl sind in weiteren Rollen außerdem u. a. Julia
Koschitz, Manuel Rubey, Thomas Mraz, Julia Jelinek, Stefanie
Sargnagel, David Scheid und Reinhard Nowak zu sehen.
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Die 86-jährige Helene (Christine Ostermayer) und die 70-jährige
Toni (Margarethe Tiesel) sind grundverschieden. Geplant und
durchgetaktet die eine, impulsiv und spontan die andere. Als sehr
ungleiche Zweckgemeinschaft treten sie eine Reise zur Sterbehilfe in
die Schweiz an. Doch ihr Roadtrip durch die Berge verläuft anders als
geplant.
Ausführliches Programm zum Österreichischen Filmpreis in ORF 1,
ORF 2 und ORF III
Der ORF begleitet die Austro-Oscars auch in diesem Jahr wieder
mit einem umfangreichen Programmschwerpunkt. In ORF 2 stehen
insgesamt zehn ORF-Premieren von vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-
Abkommens kofinanzierten Kinofilmen – neun Spiel- und einem
Dokumentarfilm – auf dem Programm. „Am Ende wird alles sichtbar“ (13.
Juni, 22.00 Uhr) heißt es in der gleichnamigen Literaturverfilmung
mit u. a. Harald Schrott, Erika Marozsán, August Schmölzer, Robert
Stadlober und Manuel Rubey. Einem bisher unbeleuchteten Kapitel der
europäischen (Frauen-)Geschichte im 18. Jahrhundert widmet sich das
national und international vielfach ausgezeichnete Drama „Des Teufels
Bad“ (13. Juni, 23.45 Uhr) mit u. a. Anja Plaschg, David Scheid und
Maria Hofstätter. Auf „Besuch im Bubenland“ (14. Juni, 23.55 Uhr) ist
Katrin Schlösser in ihrer gleichnamigen Dokumentation, die als
„dokFilm“ ausgestrahlt wird. In den „Club Zero“ (15. Juni, 0.00 Uhr)
führt Mia Wasikowska ihre Schüler:innen an einer internationalen
Privatschule ein und verändert die Essgewohnheiten ihrer Schützlinge
dabei grundlegend. Ein physikalischer Kongress in den Alpen, ein
iranischer Gast, eine geheimnisvolle Pianistin, eine bizarre
Wolkenformation am Himmel und ein dröhnendes Geheimnis unter dem
Berg: Kann „Die Theorie von Allem“ (16. Juni, 0.20 Uhr) erklären, was
es damit auf sich hat? Beim Österreichischen Filmpreis 2025 zählte
„The Village Next to Paradise“ (17. Juni, 0.15 Uhr) mit fünf
Auszeichnungen zu den Abräumern des Abends. Mo Harawes in Somalia
gedrehtes Langspielfilmdebüt mit u. a. Ahmed Ali Farah, Anab Ahmed
Ibrahim und Ahmed Mohamud Saleban befasst sich darin mit einer
Patchwork-Familie und deren täglichen Herausforderungen. Auf einen
Roadtrip „80 Plus“ (18. Juni, 20.15 Uhr) begeben sich Christine
Ostermayer und Margarethe Tiesel. „15 Jahre“ (18. Juni, 0.05 Uhr)
Haft hat Hannah Herzsprung in der Rolle der Pianistin Jenny hinter
sich, wenn sie aus dem Gefängnis entlassen wird und sich beim
Versuch, ein neues Leben zu beginnen, mit den Herausforderungen ihrer
inneren und der sie umgebenden Welt sowie ihrer Vergangenheit
konfrontiert sieht. In den „Wald“ (21. Juni, 23.05 Uhr) und das
dortige Haus der verstorbenen Großmutter zieht sich Brigitte Hobmeier
zurück, nachdem sie Zeugin eines Terroranschlags geworden ist. In der
Abgeschiedenheit trifft sie auf einen Freund und eine Freundin aus
Jugendtagen, ihre Rückkehr befeuert dabei sowohl alte Konflikte als
auch Träume. Im Drama „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“ (28.
Juni, 23.05 Uhr) ist Vicky Krieps in der Rolle der titelgebenden
Schriftstellerin zu sehen, deren Leben in Berlin, Zürich und Rom,
Beziehung zu Max Frisch, Reise nach Ägypten sowie Texte und Lesungen
im Zentrum des Spielfilm stehen. In ORF 1 taucht Stefanie Reinsperger
im ebenfalls ORF-kofinanzierten Komödien-Dacapo „Mermaids don’t cry“
(19. Juni, 23.55 Uhr) als Supermarktkassiererin Annika ab und träumt
von der perfekten Luxus-Meerjungfrauenflosse, die ihr Leben verändern
soll.
Neben Filmen stimmt im Rahmen der aktuellen Berichterstattung u.
a. der „kulturMONTAG“ (15. Juni, 22.30 Uhr, ORF 2) auf den 16.
Österreichischen Filmpreis und die heurigen Nominierungen ein. Die
ebenfalls von der TV-Kultur gestaltete Sondersendung „Heim-Kino –
Neues vom österreichischen Film“ (Freitag, 19. Juni, 23.25 Uhr, ORF 1
) berichtet von der glanzvollen Filmgala mit den Höhepunkten des
Abends und bittet Preisträger:innen zu Wort. Auch das werktägliche
ORF-III-Kulturmagazin „Kultur Heute“ (Freitag, 19. Juni, 19.40 Uhr)
begleitet in einer Spezialausgabe den Österreichischen Filmpreis 2026
mit ausführlicher Berichterstattung, gibt außerdem regelmäßig
Einblicke in die heimische sowie internationale Filmbranche und
widmet sich den aktuellen Kinostarts. Ergänzend dazu präsentiert ORF
III eine Auswahl prämierter Produktionen der vergangenen Jahre.
Weitere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten sind unter
presse.ORF.at zu finden.
ORF.at-Netzwerk, ORF ON und ORF TELETEXT im Zeichen der Austro-
Oscars
Das ORF.at-Netzwerk widmet sich im Rahmen der aktuellen
Kulturberichterstattung dem Österreichischen Filmpreis, informiert
über Nominierungen, berichtet über Preisverleihung und
Preisträger:innen und widmet sich aus diesem Anlass auch dem
heimischen Filmschaffen in seiner Bandbreite. ORF ON bringt Streams
der Preisverleihung (18. Juni, ab 19.00 Uhr) sowie aktueller
Sendungen des ORF-Fernsehens rund um den Österreichischen Filmpreis
sowie eine Videokollektion mit Highlights. Außerdem stehen alle
bisherigen Folgen von „Trailer.AT“, des ORF-Kinomagazins zum
Österreichischen Film, zur Verfügung. Der ORF TELETEXT informiert im
Rahmen seiner Kulturberichterstattung (Topstory Seite 110 und Magazin
„Kultur und Show“ ab Seite 190) ebenfalls ausführlich.
Der Österreichische Filmpreis in den ORF-Radios
Ö1 berichtet über die Preisträger:innen und im „Morgenjournal“ (
7.00 Uhr) am Freitag, dem 19. Juni, von der Veranstaltung. FM4
informiert on air und auf fm4.ORF.at über die Verleihung des
Österreichischen Filmpreises.