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SPÖ-Seltenheim an Thumser: „Essen darf kein Luxus sein – umso wichtiger ist Einsatz der Regierung gegen ungerechten Österreich-Aufschlag“

Wien (OTS) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim reagiert
heute, Freitag,
mit scharfer Kritik auf die Aussagen von Markenartikelverbandschef
Thumser, der in einem Zeitungs-Interview den „Österreich-Aufschlag“,
durch den Produkte in Österreich um durchschnittlich ein Viertel
teurer sind als in Deutschland, und die Existenz von Shrinkflation
einfach leugnet. „Mit dem ungerechten ‚Österreich-Aufschlag‘ muss
endlich Schluss sein! Dass internationale Konzerne in kleineren
Ländern teurer verkaufen dürfen als in großen, darf nicht länger
sein. Da werden wir nicht lockerlassen“, so Seltenheim gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. „Und wer Mogelpackungen einfach wegredet, hat den
Bezug zur Lebensrealität der Menschen völlig verloren. Die Menschen
sehen beim täglichen Einkauf ganz genau, dass sie für ihr Geld immer
weniger bekommen. Dass ausgerechnet der Vertreter der
Markenartikelhersteller dieses Problem leugnet, ist an Dreistigkeit
kaum zu überbieten. Statt immer neue Ausreden zu erfinden, sollten
sich die Hersteller endlich ihrer Verantwortung stellen“, so der SPÖ-
Bundesgeschäftsführer. ****

„Für die SPÖ ist klar: Essen darf kein Luxus sein! Wir lassen
nicht zu, dass die Menschen mit versteckten Preiserhöhungen und
undurchsichtigen Rabatttricksereien hinters Licht geführt werden oder
deutlich mehr für ihren Einkauf zahlen als die Konsument*innen in
Deutschland. Deshalb haben wir die Kennzeichnung von Mogelpackungen
durchgesetzt, die Strafen für Rabatttricksereien verzehnfacht und die
Halbierung der Mehrwertsteuer auf wichtige Grundnahrungsmittel
durchgesetzt. Und wir kämpfen weiter für faire Preise und einen
leistbaren Einkauf. Umso wichtiger ist der konsequente Einsatz der
Bundesregierung gegen den ungerechten ‚Österreich-Aufschlag‘“, so
Seltenheim. Die SPÖ stehe auf der Seite der Konsumentinnen und
Konsumenten, nicht auf der Seite der Konzerninteressen. (Schluss)
bj/ls