Wien (OTS) – Wenn die Temperaturen sinken, beginnt für die Wildtiere
die
Vorbereitung auf den Winter. Während manche Tiere ihre Aktivität
deutlich reduzieren und sich zurückziehen, bleiben andere auch in der
kalten Jahreszeit aktiv. Jetzt geht es vor allem darum, ausreichend
Energie zu speichern und geeignete Rückzugsorte zu finden.
Tiere wie Igel, Fledermäuse oder Siebenschläfer verbringen die
kalte Jahreszeit im Winterschlaf. Dabei fahren sie ihre
Körpertemperatur und Herzschlag stark herunter und leben von ihren im
Herbst angelegten Energiereserven.
Andere Tiere halten Winterruhe. Dazu zählen etwa Eichhörnchen
oder Dachse. Sie schlafen nicht durchgehend, sondern unterbrechen
ihre Ruhephasen immer wieder, um Nahrung aus ihren Vorräten zu holen.
Tiere wie Rehe, Füchse, Wildschweine und zahlreiche Vogelarten
bleiben hingegen auch im Winter aktiv. Sie passen ihr Verhalten an
die kalten Temperaturen und das geringere Nahrungsangebot an.
Zwtl.: Wie Sie jetzt mithelfen können:
Laub- und Totholzhaufen möglichst liegen lassen: sie bieten
vielen Tieren Schutz.
Mähroboter oder Freischneider nur tagsüber einsetzen und vorher
kontrollieren, ob Tiere im Einsatzbereich sind.
In Gärten frisches Wasser bereitstellen.
Hunde im Wald und in sensiblen Lebensräumen an der Leine führen.
„ Wer Wildtiere wie beispielsweise den Igel unterstützen möchte,
sollte ihnen vor allem eines lassen: Ruhe und natürliche Lebensräume
wie naturnahe Gärten“, erklärt Matthias Amon, stellvertretender
Leiter des Wildtierservice Wien.
Wenn ein Wildtier verletzt oder offensichtlich unterernährt
aufgefunden wird, sollte umgehend das Wildtierservice der Stadt Wien
– Forst- und Landwirtschaftsbetrieb (MA 49) kontaktiert werden.
Dieses erreichen Sie täglich von 07:30 bis 22 Uhr unter 01 4000
49090, bei Notfällen außerhalb der Servicezeiten unter 01 4000.