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Peter Mender bleibt drei weitere Jahre Präsident des Katholischen Familienverbandes

Linz (OTS) – Peter Mender steht drei weitere Jahre an der Spitze der
größten
überparteilichen Familienorganisation Österreichs. Die
Jahreshauptversammlung hat ihn am Samstag in Linz einstimmig
wiedergewählt. Mit Judith Tscheppe und Britta Brehm-Cernelic hat er
zwei bewährte Vizepräsidentinnen an seiner Seite. Neu im Team ist
Steuerberaterin Martina Portele. Sie folgt Barbara Fruhwürth nach,
die sich nach 16 Jahren familienpolitischem Engagement zurückzieht:
zehn Jahre als Vorsitzende des Wiener Familienverbandes und sechs
Jahre als Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes
Österreichs.

„Wir danken Barbara Fruhwürth für ihre große Expertise, ihren
unermüdlichen Einsatz und ihre immer pointierten Worte zur Lage der
Familien“, sagt Familienverbandspräsident Peter Mender. „Mit Martina
Portele gewinnen wir erneut eine Finanzexpertin, die unser bewährtes
Team um Judith Tscheppe und Britta Brehm-Cernelic verstärkt.“

Erfolgreiche Bilanz der ersten Periode: In den vergangenen drei
Jahren hat der Verband das Programm „Familienpolitik konkret“ mit 77
Vorschlägen erarbeitet und knapp 18.000 Unterschriften gegen die
Aussetzung der Valorisierung der Familienleistungen gesammelt. Beim
Familienbonus Plus hat der Familienverband erreicht, dass er erst ab
dem vierten Geburtstag des Kindes geteilt wird und Familien mit
behinderten Kindern ausgenommen sind. Das Handyverbot an
Volksschulen, seit Mai 2025 in Kraft, hatte der Verband bereits im
Jänner 2024 gefordert.

„Familie zählt. Immer. Das ist unser Versprechen“, sagt Mender.
„Die Herausforderungen für Familien werden größer. Deshalb setzen wir
uns auch in den nächsten drei Jahren mit voller Kraft für die
Anliegen aller Familien ein.“

Am Vortag hat das Präsidium die Mission des Verbandes
beschlossen: Der Katholische Familienverband vertritt die Interessen
aller Familien und stärkt Eltern. Sie ergänzt den Claim „Familie
zählt. Immer.“ und die Vision eines Österreichs, das alle Familien
stärkt und Kinder als Geschenk und Zukunft begreift. Bis 2030 soll es
allen möglich sein, sich ohne ideelle, strukturelle und finanzielle
Benachteiligung für Familie zu entscheiden.

Ein zentrales Thema bleibt der Familienbonus Plus. Immer wieder
wird seine Abschaffung gefordert. „Für Familien wäre das eine
Steuererhöhung. Der Familienbonus stellt sicher, dass das
Existenzminimum der Kinder steuerfrei bleibt. Fällt er weg, bleibt
Familien weniger von ihrem Einkommen“, so Mender. Ebenso setzt er
sich mit seinem Team weiter für die Valorisierung der
Familienleistungen ein.

Handlungsbedarf sieht der Verband auch bei Bildung und digitalen
Medien. „Unser Bildungssystem steht vor großen Herausforderungen.
Darum freuen wir uns, dass Bildungsexpertin Andrea Kahl weiterhin den
Schularbeitskreis leitet. Verstärkt wird sie bald von Vizepräsidentin
Britta Brehm-Cernelic, angehender Religionslehrerin“, sagt Mender.
Für 2027 plant der Familienverband einen Jahresschwerpunkt zum Thema
Lesen und Leseförderung: „Freude am Lesen, Zeit miteinander und
bessere Bildungschancen für Kinder: Dazu haben wir einiges vor“,
verrät Mender.

Das Budget des Verbandes verwaltet weiterhin Steuerberaterin
Andrea Kromer. Neuer geistlicher Beirat ist Ernst Wageneder,
Theologe, Priester und in der Erzdiözese Salzburg für
Pastoralinnovation zuständig. „Wir danken dem scheidenden Beirat
Gerhard Viehhauser für seine Begleitung und seine wertvollen Impulse
und heißen unseren neuen geistlichen Begleiter herzlich willkommen“,
so Mender.

Zum Abschluss dankt der wiedergewählte Präsident dem gesamten
Team: „Ich danke allen, die sich mit so viel Einsatz für Familien
engagieren. Ich freue mich, dass wir gemeinsam Familien stärken, ihre
Rahmenbedingungen verbessern und wichtige Diskussionen anstoßen
werden.“