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„Bewusst gesund“ im Zeichen der ORF-Initiative „Unter Druck – Wie Stress uns krank macht“

Wien (OTS) – Die aktuelle ORF-„Bewusst gesund“-Initiative „Unter
Druck – Wie
Stress uns krank macht“ (Details unter https://presse.ORF.at ) widmet
sich von 10. bis 17. Oktober 2026 in einem multimedialen Schwerpunkt
dem weit verbreiteten, oft unterschätzten Gesundheitsfaktor Stress.
Im Radio, Fernsehen, Online sowie in den ORF-Landesstudios wird
beleuchtet, wie sich Stress auf Körper und Psyche auswirkt und welche
gesellschaftliche Relevanz das Thema hat. Ziel der Initiative ist es,
Bewusstsein zu schaffen, denn Stress ist längst kein Randthema mehr,
sondern eine Belastung, die Menschen aller Alters- und
Bevölkerungsgruppen betrifft.

Dr. Christine Reiler präsentiert dazu im ORF-Gesundheitsmagazin
„Bewusst gesund“ am Samstag, dem 10. Oktober, um 17.30 Uhr in ORF 2
und auf ORF ON folgende Beiträge:

Herz unter Druck – Wenn Dauerstress das Organ belastet

Stress belastet nicht nur die Psyche, sondern kann auch das Herz
gefährden. Dauerstress, Sorgen und Ängste können den Blutdruck und
die Herzfrequenz erhöhen und das Risiko für Herzinfarkt und
Herzrhythmusstörungen langfristig steigern. Besonders gefährdet sind
Menschen mit anhaltenden Sorgen, Ängsten oder psychischen
Belastungen. Bewegung, bewusste Atmung, ausreichender Schlaf und
regelmäßige Erholungsphasen können dabei helfen, Stress abzubauen und
das Herz zu schützen. Auch der bewusste Umgang mit den eigenen
Gefühlen und Ängsten ist ein wichtiger Bestandteil moderner
Herzmedizin. Denn wer lernt, Stress besser zu bewältigen, stärkt
damit Herz und Seele gleichermaßen. In „Bewusst gesund“ erzählt eine
ehemalige Tänzerin und spätere Mitarbeiterin einer Werbeagentur, wie
es bei ihr durch Dauerstress zum Herzinfarkt kam und wie es ihr heute
geht. Gestaltung: Daniel Thalhamer

Studiogespräch: Die psychischen Folgen von Stress

Zeitdruck, Reizüberflutung und ständige Erreichbarkeit setzen die
Psyche und den Körper dauerhaft unter Stress. Wer sich über längere
Zeit überfordert fühlt, steht unter ständiger Anspannung –
Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit und
Niedergeschlagenheit können die Folge sein. Gleichzeitig steigt die
Fehleranfälligkeit, das Selbstbewusstsein leidet – ein Teufelskreis
aus Stress und Überforderung kann entstehen. Auf Dauer kann sich
daraus ein Burn-out-Syndrom entwickeln. Chronischer Stress kann zudem
psychische Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen
begünstigen. Manche Betroffene ziehen sich zurück oder greifen zu
Drogen oder Alkohol, um der Belastung vorübergehend zu entkommen.
Umso wichtiger ist es, frühzeitig gegenzusteuern, erläutert Mag.
Christina Beran, Vizepräsidentin des BÖP (Berufsverband
Österreichischer Psychologinnen und Psychologen) im Gespräch mit
Christine Reiler.

Darm und akuter Stress – Mehr als nur ein Bauchgefühl

Wenn wir akut auf Stress reagieren, werden Herz, Gehirn und
Muskeln bevorzugt mit Blut und Energie versorgt. Dadurch werden wir
in diesem Moment leistungsfähiger. Der Verdauungstrakt wird hingegen
weniger stark durchblutet, steht mit dem Gehirn aber weiterhin eng in
Verbindung – unangenehme Magen-Darm-Empfindungen können die Folge
sein. Auch das Darmmikrobiom kann durch Stress beeinflusst werden.
Eine Studie der Universität Wien liefert neue Hinweise darauf, wie
Darmbakterien und akuter Stress zusammenhängen. Gestaltung: Marie-
Christine Kollos

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema „Stressbedingter
Spannungskopfschmerz“

Kopfschmerzen sind ein sehr weit verbreitetes Leiden. Besonders
häufig sind sogenannte Spannungskopfschmerzen – und dabei scheint
Stress eine wichtige Rolle zu spielen: Rund jede/r Zweite nennt ihn
in Umfragen als möglichen Auslöser. Auch Migräne führen viele auf
übermäßigen Stress zurück. Was eine hohe Belastung im Kopf auslöst,
unter welchen Umständen Stress zu Kopfschmerzen führt und welche
Behandlungsmöglichkeiten es bei stressbedingten Kopfschmerzattacken
gibt, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Die heilende Wirkung der Natur – Wie Wälder und Wiesen die Psyche
stärken

Ein Aufenthalt im Grünen entlastet die Psyche und baut
alltäglichen Stress schnell ab. Schon kurze Phasen in der Natur
senken das Stresshormon Cortisol im Blut, heben die Stimmung und
schützen langfristig vor psychischen Belastungen wie Depressionen.
Bereits ein 20-minütiger Aufenthalt im Wald hilft dem Gehirn, sich
von der dauerhaften Reizüberflutung des digitalen Alltags zu erholen.
Dass Naturerlebnisse die seelische Gesundheit, Achtsamkeit und
Resilienz nachhaltig stärken, belegt auch eine weltweit einzigartige
Zwillingsstudie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität
Salzburg in Wagrain. Regelmäßige Alltagspausen im Grünen sind daher
eine der einfachsten und effektivsten Maßnahmen für mentale Stärke.
Gestaltung: Daniel Thalhamer