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FPÖ-Fiedler: „Welche Schule wir heute zulassen, entscheidet über das Österreich von morgen“

Sankt Pölten (OTS) – „Die erste Schulwoche muss eine Woche der
Klarheit sein: Wer in
Österreich lebt, muss unsere Sprache lernen, unsere Regeln achten und
unsere Kultur respektieren. Integration bedeutet nicht, dass sich
Österreich an jede neue Parallelgesellschaft anpasst“, erklärt FPÖ
Niederösterreich Bildungssprecher LAbg. Helmut Fiedler anlässlich des
aktuellen ÖIF-Factsheets „Schule und Integration 2026“.

Die Zahlen zeigen Handlungsbedarf: Im Schuljahr 2024/25 wurden in
NÖ 4.729 Volksschüler aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse als
außerordentliche Schüler geführt. Das entspricht 6,8 Prozent aller
Volksschüler in NÖ ( Vergleich: Wien fast 20 %).

Österreich müsse endlich darüber sprechen, wie das Land in zehn,
zwanzig oder dreißig Jahren aussehen soll. „Wir haben eine
reichhaltige und schützenswerte Kultur. Eine Gesellschaft braucht bei
aller persönlichen Verschiedenheit eine gemeinsame Sprache,
verbindliche Regeln und ein klares Wertegerüst. Wer dauerhaft bei uns
leben will, muss bereit sein, Teil dieser Gesellschaft zu werden“, so
Fiedler.

Klare Forderungen der FPÖ Niederösterreich

Dabei gehe es auch um sichtbare Zeichen bewusster Abgrenzung. Das
ab diesem Schuljahr geltende Kopftuchverbot für Mädchen unter 14
Jahren sei deshalb ein wichtiger Schritt: „Das Kopftuch bei
unmündigen Mädchen steht nicht für gelungene Integration, sondern für
religiöse Abgrenzung und gesellschaftliche Unterordnung.“

Die FPÖ fordert verpflichtende Sprachstandsfeststellungen
spätestens im Alter von vier Jahren, tägliche Deutschförderung im
Kindergarten, verbindliche Standards vor dem Übertritt in den
Regelunterricht sowie die konsequente Einbindung der Eltern. „Unser
Ziel ist keine Ansammlung abgeschotteter Parallelgesellschaften,
sondern ein selbstbewusstes Österreich mit gemeinsamer Sprache,
gemeinsamen Regeln und einer klaren Zukunft für unsere Kinder“, so
Fiedler abschließend.