„Die gefährlichsten Firmen der Welt – Big Tech“ als ORF-Premiere

Wien (OTS) – Überwachung, Datenhandel und Manipulation – welche Macht
haben
globale Digitalkonzerne wie Google, Facebook, Amazon und Co? Wie
verändern Daten und Algorithmen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft?
Und wie lassen sie sich kontrollieren? Um diese und viele weitere
Fragen dreht sich die zweiteilige Dokumentation „Die gefährlichsten
Firmen der Welt – Big Tech“ am Mittwoch, dem 12. August 2026, um
20.15 und 21.05 Uhr in ORF 1 und auf ORF ON. Nachdem Teil eins („Der
Aufstieg der Datenkraken“) aufzeigt, wie aus idealistischen Visionen
ein milliardenschweres Geschäftsmodell entstanden ist, beleuchtet die
zweite Folge („Milliarden, Manipulation, Macht“) die politische
Dimension der Datenmacht.

Der Aufstieg der Datenkraken (20.15 Uhr)

Big Tech weiß mehr über die Menschen als sie selbst. Google,
Facebook, Amazon und Co sind dank personenbezogener Daten zu den
mächtigsten und gefährlichsten Firmen geworden. Neben innovativer
Computertechnik haben sie schon früh auf Psychologie und Manipulation
von Nutzungsverhalten gesetzt. Die digitalen Großkonzerne, die in der
Hippie-Ära der 1970er Jahre in Silicon Valley entstanden sind, haben
sich verändert. Aus idealistischen Visionen ist ein
milliardenschweres Geschäftsmodell mit Überwachung, Datenhandel und
Manipulation geworden.

Milliarden, Manipulation, Macht (21.05 Uhr)

Im zweiten Teil der Doku wird die politische Dimension der
Datenmacht der globalen Digitalkonzerne beleuchtet. Plattformen wie
Facebook und Google erstellen psychologische Profile, manipulieren
gezielt Emotionen und steuern politische Kampagnen. Von Barack Obamas
Wahlkampf über den Cambridge-Analytica-Skandal bis zu Donald Trump
machen Beispiele deutlich, wie Daten als politische Waffe eingesetzt
wurden. Insider und Whistleblower enthüllen, wie Meinungen
beeinflusst und Wahlen manipuliert werden. Ist die Demokratie im
Zeitalter exzessiver Datensammlung gefährdet?