Wien (OTS) – Am vergangenen Wochenende herrschten 32 Grad im
Kreißsaal der Klinik
Hietzing und über 40 Grad im Eingangsbereich. Für die
Gesundheitssprecherin der Wiener Volkspartei, Gemeinderätin Ingrid
Korosec, ist klar: SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker muss endlich
handeln.
Zwtl.: Hitzeschock im Spital darf nicht zur neuen Normalität werden
„Wer krank ist oder gerade ein Kind zur Welt bringt, hat ein
Recht auf erträgliche Temperaturen – und nicht auf einen
Hitzeschock“, so Korosec eingangs und weiter: „Derzeit sind nur vier
der zahlreichen Bettenstationen der Klinik Donaustadt überhaupt
klimatisiert. Das ist zu wenig.“
Zwtl.: Korosec fordert vorausschauende Planung statt Reagieren von
Sommer zu Sommer
„Es wird in den kommenden Jahren nicht kühler werden, sondern
eher heißer. Genau deshalb müssen wir jetzt planen, wie die Kliniken
des Wiener Gesundheitsverbundes in den nächsten Jahren und
Jahrzehnten hitzefit werden – und nicht erst, wenn die nächste
Hitzewelle schon da ist“, so Korosec. Dafür brauche es ein ganzes
Bündel an Maßnahmen: „Konsequente Beschattung, funktionierende
Außenjalousien und Sonnensegel sind oft schon mit wenig Aufwand rasch
umsetzbar. Mittelfristig gehören aber auch spitalstaugliche
Klimaanlagen mit medizinischen Schwebstofffiltern und der Ausbau der
Fernkälte dazu.“
Dass Fernkälte im Spitalsbetrieb funktioniert, zeige sich bereits
an anderer Stelle in Wien. „Wien hat mit der Fernkälte eine bewährte
Technologie zur Verfügung. Diese muss konsequent ausgebaut und auch
in den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes stärker genutzt
werden“, so Korosec.
Hitzewellen werden nicht weniger, sondern mehr. „Ich erwarte mir
von SPÖ-Stadtrat Hacker, dass er das Thema endlich vorausschauend
angeht – im Sinne aller Patientinnen und Patienten und des gesamten
Spitalspersonals, das unter dieser Hitze tagtäglich leidet“, so
Korosec abschließend.