FPÖ-Resch fordert Volksgarage – auch Teilrückbau des Krottenbach-Radweges kein Tabu

Wien (OTS) – „Die Parkplatznot in der Krim und entlang der
Krottenbachstraße ist
seit Jahren bekannt. Anstatt Lösungen zu schaffen, haben SPÖ, NEOS
und Grüne mit dem Krottenbach-Radweg rund 200 Parkplätze vernichtet
und die Situation für die Anrainer massiv verschärft“, kritisiert der
FPÖ-Mobilitätssprecher und geschäftsführende FPÖ-Döbling-
Bezirksparteiobmann Klemens Resch.

Besonders alarmierend ist, dass die von der Stadt Wien
beauftragte Stellplatzerhebung mittlerweile eine Auslastung von bis
zu 97,9 Prozent in den Abendstunden ausweist. „Diese Zahlen zeigen
schwarz auf weiß, dass die Parkplatzkapazitäten im Grätzel praktisch
ausgeschöpft sind. Freie Stellplätze sind zur Hauptnutzungszeit kaum
mehr vorhanden“, so Resch.

Die FPÖ-Döbling fordert daher die Prüfung einer Volksgarage unter
dem Krimpark, um den Parkplatzdruck nachhaltig zu reduzieren und die
Wohnstraßen zu entlasten.

„Besonders problematisch ist, dass der Radweg bei weitem nicht
jene Nutzung aufweist, die von seinen Befürwortern angekündigt wurde.
Wer hunderte Parkplätze beseitigt, muss sich die Frage gefallen
lassen, ob der tatsächliche Nutzen diesen Eingriff überhaupt
rechtfertigt. Deshalb darf auch ein (Teil-)Rückbau des Projekts kein
Tabu sein“, betont Resch.

Mit dem in der Bezirksvertretung eingebrachten Antrag soll
geprüft werden, ob eine Tiefgarage mit leistbaren Tarifen für
Anrainer errichtet werden kann.

„Die Menschen erwarten sich eine Verkehrspolitik mit Hausverstand
statt ideologischer Prestigeprojekte. Wien muss endlich die Folgen
seiner Fehlentscheidungen korrigieren und Maßnahmen setzen, die den
Anrainern tatsächlich helfen“, so Resch abschließend.