Wien (OTS) – Die ISPA veröffentlicht eine neue Auflage der beliebten
Informationsbroschüre „Digitaler Nachlass: Was bleibt von unseren
Daten nach dem Ableben?“. Wie in vorhergehenden Auflagen wird
erläutert, wie man mit seinen online Daten umgehen sollte und welche
Vorkehrungen hilfreich sind. Nun erscheint die Broschüre mit
überprüften und ergänzten Inhalten in neuem Gewand.
Zwtl.: Digitaler Fußabdruck
Unsere Welt wird immer digitaler und wir nutzen immer mehr
Onlinedienste: Social-Media-Profile, E-Mail-Konten, Cloud-Daten,
Streaming-Abos oder Krypto-Wallets. Durch all diese Dinge
hinterlassen wir Spuren im Internet. Nur wenige Menschen setzen sich
damit auseinander, was mit ihren Online-Konten, Daten in Clouds und
Abos nach dem Tod passieren soll. Für die Hinterbliebenen kann das
aber zu hohen Belastungen führen. Durch Bezahl-Abos können sich
Kosten schnell häufen. Auch das Finden von Accounts der verstorbenen
Person kann sich schwierig gestalten, besonders wenn diese nicht
unter Klarnamen oder mit einer bekannten E-Mail-Adresse angelegt
waren. Angehörige müssen dann außerdem entscheiden was mit den
verschiedenen Profilen und Daten passieren soll. Hätte die Person
gewollt diese zu erhalten oder soll lieber alles gelöscht werden?
Um solche Schwierigkeiten zu verhindern und selbst darüber
bestimmen zu können, was mit den eigenen Daten passieren soll, sollte
man seine Wünsche dokumentieren. „Dokumentation ist der wichtigste
Schritt zur digitalen Vorsorge. So behält man einen Überblick über
die eigenen Online-Aktivitäten und erspart den Hinterbliebenen im
Ernstfall viel Stress und Unklarheit“, so Stefan Ebenberger, ISPA-
Generalsekretär.
Zwtl.: Wie sorge ich vor?
Eine gute Möglichkeit vorzusorgen ist es eine Liste zu führen mit
den Onlinediensten, die man benutzt. So kann man Benutzernamen und
Passwörter für alle Profile festhalten und selbst bestimmen, wie mit
den Accounts und Daten umgegangen werden soll. Außerdem sollte man
eine Person festlegen, die mit dieser Aufgabe betraut wird. Diese
Liste muss aktuell gehalten werden und sollte an einem sicheren Ort
aufbewahrt werden. Noch sicherer ist es eine solche Liste in einem
geschützten Passwortmanager anzulegen und den Zugang zu diesem einer
vertrauten Person zu ermöglichen.
Ausführliche Informationen zur Vorsorge und was Hinterbliebene
tun können, wenn Verstorbene keine Vorkehrungen getroffen haben,
lesen Sie in der ISPA-Broschüre „Digitaler Nachlass“. Die ISPA ist
Teil des vom BMWKMS und der EU-geförderten Projekts Saferinternet.at.
Im Rahmen des Saferinternet.at-Projekts entstehen laufend
Informationsmaterialien zu aktuellen Themen. Die neue Broschüre kann
kostenlos heruntergeladen und als gedrucktes Exemplar bestellt
werden: www.ispa.at/digitaler-nachlass
Zwtl.: Über die ISPA
Die ISPA – Internet Service Providers Austria ist der Verband der
österreichischen
Internetwirtschaft. Sie wurde 1997 als eingetragener Verein gegründet
und vertritt rund 230 Mitglieder aus den Bereichen Access, Content
und Service u.a. gegenüber Politik und Verwaltung und anderen
Gremien. Ziel der ISPA ist die Förderung des Internets sowie die
Kommunikation der Marktteilnehmer untereinander.
Zwtl.: SOCIAL MEDIA
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