Bad Loipersdorf (OTS) – Mit der Vision T ist die Richtung für
Österreichs Tourismus bis 2035
vorgegeben: Tourismus soll „wertvoll für alle – 365 Tage im Jahr“
sein. Die zentrale Frage lautet nun, wie diese Zielsetzung in den
österreichischen Tourismusregionen mit Leben erfüllt werden kann.
Genau mit diesem Thema beschäftigte sich der Kongress des
Destinations-Netzwerk Austria (dna) 2026, bei dem sich die führenden
Tourismus-Manager des Landes drei Tage lang im Kongress Loipersdorf
trafen. Das dna ist die bundesweite Interessenvertretung der
österreichischen Tourismusdestinationen und vereint über 200
Mitglieder aus Tourismusverbänden, Destinationen sowie zentralen
Institutionen der Branche.
„Das dna ist die starke gemeinsame Stimme der österreichischen
Destinationen. Wir unterstützen unsere Mitglieder mit Weiterbildung
und Service, fördern den Austausch untereinander und bringen ihre
Interessen auf nationaler Ebene ein. Gleichzeitig sehen wir es als
unsere Aufgabe, Zukunftsthemen frühzeitig aufzugreifen und gemeinsam
mit den Destinationen aktiv zu gestalten“, so dna-Präsident Mathias
Schattleitner.
Das dna ist in Österreich nahezu flächendeckend verankert: 1.546
der insgesamt 1.592 österreichischen Tourismusgemeinden – und damit
97 Prozent – sind über ihre Destinationen im Destinations-Netzwerk
Austria vertreten.
Zwtl.: Wertschöpfungsstudie soll Effekte belegen
Für die Umsetzung der Vision T kommt den Regionen eine
Schlüsselrolle zu. „Die österreichische Tourismusstrategie kann nur
dann Wirkung entfalten, wenn sie in den Regionen gelebt wird. Das
Destinations-Netzwerk Austria ist für uns dabei ein wichtiger
Partner: Es verbindet die Akteurinnen und Akteure und unterstützt
dabei, die gemeinsamen Ziele der Vision T Schritt für Schritt in die
Praxis zu bringen“, so Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner.
Einen konkreten Schwerpunkt setzt das dna 2027 mit einer
Wertschöpfungsstudie auf regionaler Ebene. Sie soll die vielfältigen
wirtschaftlichen Effekte des Tourismus in den Regionen sichtbar
machen. Dafür wird für jede teilnehmende Region ein eigenes Profil
erarbeitet, das unter anderem Bruttowertschöpfung, Beschäftigung und
Lohnsummen abbildet.
Weitere Arbeitsschwerpunkte des dna liegen auf Tourismusakzeptanz
und Lebensraumentwicklung sowie auf neuen Formen der Erfolgsmessung.
Dabei soll künftig auch Künstliche Intelligenz stärker zum Einsatz
kommen. Ab April 2027 startet zudem eine eigene
Nachhaltigkeitsakademie des dna.
„Destinationen sind heute weit mehr als reine
Marketingorganisationen. Sie gestalten wirtschaftlich starke
Tourismusregionen, bringen unterschiedliche Interessen im Lebensraum
zusammen und stoßen gemeinsame Entwicklungen an. Dafür brauchen sie
fundierte Daten und die richtigen Instrumente – genau hier setzt das
dna an,“ betont dna-Präsident Mathias Schattleitner.
Über das Destinations-Netzwerk Austria
Das Destinations-Netzwerk Austria (dna) ist die bundesweite
Interessenvertretung der österreichischen Tourismusdestinationen. Es
vereint über 200 Mitglieder aus Tourismusverbänden,
Destinationsmanagement- und Marketingorganisationen und repräsentiert
damit 97 % der Tourismusregionen Österreichs. Seit mehr als 65 Jahren
gestaltet das dna die Weiterentwicklung des Tourismusstandorts aktiv
mit – durch Interessenvertretung, strategischen Dialog sowie
Weiterbildungsformate wie Kongresse und Akademien. Ziel ist es,
Destinationen nachhaltig und zukunftsorientiert im Sinne lebenswerten
Lebensraums zu stärken. Weitere Informationen unter: www.dna-
tourismus.at
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