Salzburg (OTS) – Der österreichische Pkw-Neuwagenmarkt setzt 2026
seinen
eingeschlagenen Aufwärtstrend weiter fort – in den ersten sechs
Monaten wurden 164.529 Fahrzeuge erstmal zum Straßenverkehr
zugelassen, das sind um 15% mehr als im Vorjahr. Wesentlich zu diesem
erfreulichen Ergebnis beigetragen hat ein starkes Juni-Ergebnis mit
34.256 Neuzulassungen, was einen Zuwachs von 22,9% bedeutet.
„Der heimische Automarkt bewegt sich heuer nach einem starken
ersten Halbjahr, welches im Juni auch von vorgezogenen Neuzulassungen
vieler Marken aufgrund der ‚EU auslaufenden Serien‘ gepusht war, auf
ein Jahresergebnis von klar über 300.000 Neuzulassungen zu. Das ist
insgesamt positiv zu werten und gibt der Autobranche in Zeiten
wirtschaftlicher Negativmeldungen Zuversicht“, so fasst Dr. Hans
Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding
Salzburg, das bisherige Autojahr zusammen.
Und Schützinger fügt an: „Gleichzeitig steigt die Zahl der
Wettbewerber und der Aktionen, was den Kampf um jeden einzelnen
Kunden intensiviert. Für ein gesundes Geschäftsmodell gilt es neben
den Marktanteilen auch die Profitabilität im Fokus zu haben. Denn nur
so können wir als Branche die Transformation der Mobilität
langfristig finanzieren und den hohen Servicegrad der
Vertriebsorganisationen gewährleisten.“
Zwtl.: Gestiegene Nachfrage nach BEVs treibt den Neuwagenmarkt
maßgeblich
Das starke Marktwachstum im ersten Halbjahr 2026 begründet sich
im Wesentlichen in der stark gestiegenen Nachfrage nach BEVs. Mit
40.060 Neuzulassungen wurde das Vorjahresergebnis um 8.526 Fahrzeuge
(+27%) übertroffen. Der Gesamtmarktanteil von BEVs stieg somit um 2,3
%-Punkte auf 24,3% – damit ist bereits fast jedes vierte neu zum
Verkehr zugelassene Fahrzeug hierzulande rein elektrisch angetrieben.
Rechnet man zu den BEVs die Plug-In-Hybride noch dazu, verfügt jede
dritte Neuzulassung im heurigen Autojahr bereits über einen
Ladestecker.
„Der Neuwagenmarkt in Österreich zeigt klar und deutlich, die
Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Wir bewegen uns mit einem
Elektroanteil von 24,3% deutlich über dem Europa-Schnitt, womit wir,
auch wenn wir ein kleinerer Markt sind, zu den Treibern der E-
Transformation gehören. Erfreulich ist dabei, dass immer mehr
Privatkunden auf die E-Mobilität setzen“, führt Dr. Hans Peter
Schützinger aus: „Das starke BEV-Wachstum lässt sich neben den vielen
neuen E-Fahrzeugen auch auf die hohen Spritpreise der letzten Monate
begründen. Wie nachhaltig der schnelle Anstieg allerdings ist, werden
wir erst im Herbst an den Auftragseingängen sehen Die Richtung stimmt
aber einmal.“
Zwtl.: Volkswagen Konzernmarken festigen außergewöhnliche
Marktstellung
Die Volkswagen Konzernmarken konnten mit 66.419 neu zum Verkehr
zugelassenen Fahrzeugen im ersten Halbjahr stückzahlenmäßig auf hohem
Niveau weiter zulegen und ein zweistelliges Plus von 12,5% erzielen.
Die außergewöhnliche Stellung am heimischen Automarkt mit einem
Marktanteil von 40,4% unterstreicht das Marken- und Modellranking
zusätzlich.
„Der Wettbewerb am heimischen Neuwagenmarkt hat durch den
Markteintritt der chinesischen Mitbewerber nochmals an Intensität
dazugewonnen, dem können auch wir uns nicht entziehen“, sagt Dr. Hans
Peter Schützinger, „aber wir haben es mit unseren starken Produkten
sowie einer exzellenten Vertriebsorganisation geschafft, neue Kunden
zu begeistern und unsere herausragende Marktstellung weiter zu
festigen. Das lässt uns optimistisch in die zweite Jahreshälfte
gehen.“
Fest steht aber auch: Die hohen Treibstoffpreise, steigende
Fahrzeugkosten und die Diskussion über die Zukunft des Verbrenners
und der europäischen Automobilindustrie werden die Debatte rund um
die individuelle Mobilität weiter prägen.
Zwtl.: Spitzenpositionen in der Marken- und Modellhitparade – mehr
als jede vierte heimische BEV-Neuzulassung trägt zudem das Logo eines
Konzernmodells
Im Markenranking belegen Volkswagen, Škoda und Audi als beste
Premiummarke die ersten drei Plätze, komplettiert von SEAT auf Platz
fünf und CUPRA auf Platz sieben. Das Modellranking bestimmt souverän
der VW Golf, der auf Platz 1 in die zweite Hälfte des heurigen
Autojahres geht. Neben ihm sind noch fünf weitere Modelle aus dem
Volkswagen Konzern in den Top Ten platziert.
Eine starke Leistung zeigen die Volkswagen Konzernmarken mit
11.605 Fahrzeugen und 29% Marktanteil auch bei BEVs. Bei den Marken
belegen Škoda (nur 71 Neuzulassungen hinter Tesla), Volkswagen, Audi
und CUPRA die Plätze 2, 5, 6 und 8. Bei den Modellen sind fünf
Modelle des Konzerns unter den Top Ten zu finden: Škoda Enyaq (2.),
Škoda Elroq (3.), VW ID.3 (5.), CUPRA Born (9.) und VW ID.7 (10.).
„In der zweiten Hälfte des Autojahres werden wir mit unseren
Marken dem heimischen E-Automarkt einen zusätzlichen Boost verleihen.
Ausgehend vom CUPRA Raval, der im Juni die beste Markteinführung der
Marke hingelegt hat, werden wir ein echtes Produktfeuerwerk starten.
Mit dem VW ID. Polo, Škoda Epiq, VW ID.3 neo, CUPRA Born, Audi Q4 e-
tron, Škoda Peaq oder auch Porsche Cayenne Electric bringen wir
Elektro-Mobilität für jeden Anspruch und Geschmack zu den Kunden“,
sagt Dr. Hans Peter Schützinger abschließend.