ORF-Programmschwerpunkt zu „25 Jahre 9/11“ ab 4. September

Wien (OTS) – Am 11. September 2001 steuern Terroristen der
islamistischen
Terrororganisation Al-Qaida zwei Passagierflugzeuge in die Türme des
World Trade Centers in New York, ein weiteres trifft das Pentagon bei
Washington. Ein viertes entführtes Flugzeug stürzt in Pennsylvania
ab. Fast 3.000 Menschen sterben. Dem 25. Jahrestag von 9/11 widmet
der ORF ab 4. September 2026 einen multimedialen ORF-Schwerpunkt. Auf
dem Programm stehen in ORF 2 u. a. neue Dokumentationen wie
„Universum History: 9/11 – Der Tag, der die Welt veränderte“ und
„kreuz & quer: Generation 9/11“. Auch „WELTjournal: Überlebende der
Katastrophe“ und „WELTjournal +: Die letzten Tonaufnahmen“ stehen im
Zeichen von 9/11. Für die aktuelle „WeltWeit“-Ausgabe „9/11 – Terror
mit weltweiten Folgen“ berichten Barbara Wolschek, Karim El-Gawhary
und Benedict Feichtner aus den USA, dem Irak und der Brüsseler
Gemeine Molenbeek. Und in den Daytime-Formaten blicken Raimund Löw,
Peter Fritz, Hannelore Veit und Eugen Freund sowie österreichische
Augenzeugen auf die Ereignisse vom 11. September 2001 zurück. Im
Mittelpunkt des ORF-III-„zeit.geschichte“-Abends zu 9/11 stehen
ebenfalls persönliche Erinnerungen, die Folgen des internationalen
Kampfes gegen den Terror und die österreichische Perspektive auf die
historische Berichterstattung. Die aktuellen „ZIB“-, Radio- und
Online-Formate des ORF berichten über die Gedenkfeiern in den USA.

Von „Universum History“ über „kreuz & quer“ bis „WeltWeit“ – das
ORF-2-Programm im Überblick:

Innerhalb von rund 75 Minuten werden am 11. September 2001 vier
Passagierflugzeuge entführt und als Waffen gegen die USA eingesetzt.
Teil 1 des „Universum History“-Zweiteilers „9/11 – Der Tag, der die
Welt veränderte“ (4. September, 22.35 Uhr) schildert die dramatischen
Ereignisse dieses Morgens. Journalistinnen und Journalisten,
Feuerwehrleute und weitere Augenzeugen liefern mit ihren Erinnerungen
an 9/11 ein eindringliches Bild jener Stunden, in denen aus einer
nationalen Tragödie eine weltpolitische Zäsur wird. Archivausschnitte
des ORF zeigen, wie österreichische Medien auf die Katastrophe
reagiert haben. Danach erzählt das Katastrophendrama „Flug 93“ (23.20
Uhr) die Ereignisse während des Fluges der United Airlines mit der
Flugnummer 93 von New York Richtung San Francisco. An Bord befinden
sich 44 Personen. Unter ihnen vier Terroristen, die das Flugzeug
wenig später in ihre Gewalt bringen. Als die Passagiere erfahren,
dass zwei weitere entführte Maschinen ins World Trade Center
eingeschlagen sind, versuchen sie zu verhindern, dass die Terroristen
ihr geplantes Ziel erreichen. Das Flugzeug stürzt in einem Waldstück
bei Pennsylvania ab.

Ziel der Terroranschläge am 11. September war auch das Pentagon
in Washington. In unmittelbarer Nähe fand damals ein Herzkongress
statt, an dem der Österreicher Johannes Mikl teilnahm. In „Studio 2“
(7. September, 17.30 Uhr) schildert der Kardiologe die Stimmung in
der US-Hauptstadt.

„kreuz & quer: Generation 9/11“ (8. September, 23.05 Uhr)
dokumentiert die Geschichten von jungen Menschen, die geboren wurden,
nachdem Familienmitglieder bei den Terroranschlägen am 11. September
2001 ums Leben gekommen waren. Die Bilder der Flugzeuge, die in die
Zwillingstürme des World Trade Center in New York fliegen und sie zum
Einsturz bringen, haben sich ins kollektive Gedächtnis gegraben.
2.753 Menschen starben. „WELTjournal: 9/11 – Überlebende der
Katastrophe“ (9. September, 22.30 Uhr) zeigt die bewegende Geschichte
von fünf Überlebenden. In „WELTjournal +: 9/11 – Die letzten
Tonaufnahmen“ (23.25 Uhr) erzählen jene Menschen, die die Anschläge
direkt miterlebt haben und deren Stimmen auf den Aufnahmen zu hören
sind: Fluglotsen, Mitarbeiter aus den Flug-Kontrollzentren sowie
Militärs und Sicherheitsleute.

„25 Jahre 9/11“: Raimund Löw, Peter Fritz, Hannelore Veit und
Eugen Freund blicken zurück

Robert Reder war am 11. September 2001 mit anderen Studenten aus
Linz auf dem Weg zur New Yorker Börse und konnte das Flugzeug
beobachten, das in das World Trade Center raste. Aus Linz
zugeschaltet erzählt der Oberösterreicher in „Guten Morgen
Österreich“ (11. September, 6.30 Uhr) über die erste Panik in der
Stadt und dass er erst im Laufe des Tages realisiert hatte, wie knapp
er den Tod entronnen war. Im Studio berichtet Raimund Löw über seine
Arbeit als ZIB-Moderator während der stundenlangen Sondersendungen.
Peter Fritz leitete 2001 das ORF-Büro in Washington. Es schien ein
ruhiger Arbeitstag zu werden, doch dann überschlugen sich die
Ereignisse. Die ersten Live-Berichte vom rauchenden Pentagon
erfolgten noch telefonisch, später berichtete er per Video und das
rund um die Uhr. In „Aktuell nach eins“ (13.30 Uhr) erzählt er von
seinen persönlichen Erlebnissen und über die politischen
Veränderungen nach 9/11. Die Katastrophe vom 11. September traf die
Nachrichtenredaktionen unvorbereitet, aber kaum ein Sender im
deutschen Sprachraum reagierte so schnell und umfassend wie der ORF.
Es war mit 42 Stunden die längste Live-Berichterstattung in der
Geschichte des ORF und für das ZIB-Duo Hannelore Veit und Eugen
Freund eine Feuertaufe. Zum 25. Jahrestag von 9/11 blicken die beiden
in „Hinter den Schlagzeilen“ (16.20 Uhr) auf die Terroranschläge in
den USA zurück.

„WeltWeit: 9/11 – Terror mit weltweiten Folgen“: Barbara
Wolschek, Karim El-Gawhary und Benedict Feichtner berichten aus den
USA, dem Irak und der Brüsseler Gemeine Molenbeek

Die beispiellosen Terroranschläge vom 11. September 2001
erschüttern die USA in ihren Grundfesten. Amerika wird – erstmals in
seiner Geschichte – auf eigenem Boden angegriffen. In der sogenannten
Bush-Doktrin werden nach den Anschlägen die neuen außen- und
sicherheitspolitischen Grundsätze der US-Regierung unter George W.
Bush formuliert: Die USA beanspruchen darin u. a. das Recht,
Präventivkriege zu führen, und sie rufen einen weltweiten „War on
Terror“ aus. Für „WeltWeit“ (11. September, 21.20 Uhr) schauen sich
Barbara Wolschek, Karim El-Gawhary und Benedict Feichtner in den USA,
im Irak und in der Brüsseler Gemeine Molenbeek an, wie sehr die
Anschläge und ihre Folgen die Welt verändert haben. Teil 2 des
„Universum History“-Zweiteilers „9/11 – Der Tag, der die Welt
veränderte“ (11. September, 22.35 Uhr) gibt Einblick in die
fieberhafte Suche nach den Verantwortlichen – eine der größten
Ermittlungen der US-Geschichte – und beleuchtet die politischen
Entscheidungen, die den Kampf gegen den Terror bis heute prägen. Um
23.20 Uhr zeichnet „Universum History: Verwundetes Land – Afghanistan
im Bann des Terrors“ 25 Jahre nach 9/11 ein außergewöhnliches Bild
des Landes am Hindukusch.

Fünfteiliger ORF-III-„zeit.geschichte“-Abend am 5. September,
„ORF III AKTUELL“

Zum Auftakt des ORF-III-„zeit.geschichte“-Abends zu 9/11 am 5.
September zeigt die Dokumentation „9/11 – Wo warst du, als die
Flugzeuge einschlugen?“ (20.15 Uhr), wie Österreicher:innen die
Anschläge erlebt haben und welche Erinnerungen bis heute mit diesem
Tag verbunden sind. Danach beleuchtet der Dreiteiler „CIA: Im
Schatten von 9/11“ (21.05, 21.55 und 22.45 Uhr) die Reaktionen der US
-Geheimdienste und politischen Entscheidungen. Ehemalige Spione,
Offiziere, Analysten und CIA-Direktoren berichten über geheime
Operationen und zentrale Wendepunkte – vom Krieg in Afghanistan über
die Tötung Osama bin Ladens bis zum Aufstieg des IS. Zugleich geht
die Produktion den langfristigen Folgen für die USA und den Nahen
Osten nach. Abschließend rekonstruiert die ORF-III-Produktion „42
Stunden 52 Minuten 51 Sekunden – 9/11 im ORF-Newsroom“ (23.35 Uhr)
die dramatischen Stunden der damaligen Berichterstattung und lässt
jene Journalistinnen und Journalisten zu Wort kommen, die das
Geschehen für das österreichische Publikum begleitet und eingeordnet
haben. Auch „ORF III AKTUELL“ begleitet den 25. Jahrestag der
Terroranschläge vom 11. September 2001 und ordnet die Ereignisse in
Live-Interviews und Analysen mit Fachleuten ein.

Ö1: „Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen“ und Diskussion
in „Punk eins“

In einem Beitrag des Ö1-Magazins „Lebenskunst – Begegnungen am
Sonntagmorgen“ (6. September, 7.05 Uhr) erzählt Džemal Šibljaković,
wie die Anschläge vom 11. September 2001 seinen Alltag als aus
Bosnien geflüchtetes muslimisches Kind in Österreich veränderten und
er plötzlich mit Misstrauen und Rechtfertigungsdruck konfrontiert
war. Heute arbeitet er als Sozialarbeiter und Psychotherapeut in
Ausbildung in der Radikalisierungsprävention und möchte jungen
Menschen jene Unterstützung geben, die ihm selbst damals gefehlt hat.
Außerdem gibt es in „Punk eins“ am 11. September um 13.00 Uhr eine
Diskussion zum Themenkomplex.

Berichterstattung auf ORF.at, ORF ON und im ORF TELETEXT

ORF.at widmet sich im Rahmen der aktuellen Berichterstattung den
Ereignissen des 11. September 2001, rekapituliert das Geschehen,
beleuchtet sowohl die Auswirkungen des Terroranschlags in den USA und
weltweit und informiert über Gedenkveranstaltungen. ORF ON bringt in
einer Videokollektion Streams der TV-Sendungen des
Programmschwerpunkts. Begleitend werden zur weiteren Förderung des
historischen Verständnisses und besseren Reflektion des damaligen
Geschehens auch die ersten Stunden der ursprünglichen Live-
Sonderberichterstattung des ORF-Fernsehens bereitgestellt, die einen
authentischen Einblick in die damals verfügbaren Informationen und
unmittelbaren Reaktionen ermöglichen. Im ORF TELETEXT wird ebenfalls
an die Terroranschläge und ihre Folgen erinnert sowie über
Gedenkveranstaltungen informiert.