Wien (OTS) – Die Industriellenvereinigung (IV) begrüßt die
Entscheidung über die
Teilnahme Österreichs am neuen Important Project of Common European
Interest (IPCEI) im Bereich Advanced Semiconductor Technology als
weitere wichtige Maßnahme zur Umsetzung der Industriestrategie. „Mit
der Teilnahme an einem weiteren IPCEI im Bereich Mikroelektronik
setzt Österreich konsequent auf ein bestehendes Stärkefeld, und trägt
wesentlich dazu bei, Forschung und Technologieunternehmen am Standort
in strategisch wichtigen Wertschöpfungsketten zu positionieren und
hochwertige Arbeitsplätze zu sichern“, zeigt sich IV-Generalsekretär
Christoph Neumayer erfreut. Diese weitere Stärkung des
österreichischen Mikroelektronik-Ökosystems in der Zusammenarbeit mit
europäischen Partnerstaaten ist ein starkes Signal für Wachstum am
Innovations- und Wirtschaftsstandort in geopolitisch herausfordernden
Zeiten.
Insgesamt stehen rund 80 Millionen Euro, mit einer
Förderobergrenze von 20 Millionen Euro pro Projekt, aus den Mitteln
des BMWET zur Verfügung. Die Abwicklung des nun geöffneten
Fördercalls erfolgt über die FFG. Halbleiter zählen zu den zentralen
Schlüsseltechnologien. Sie bilden die Grundlage für Innovationen in
Bereichen wie Kommunikationstechnologien, Künstliche Intelligenz,
Automatisierung, Mobilität und industrielle Digitalisierung.
Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktion moderner
Halbleiter sind daher von entscheidender Bedeutung für die
technologische Souveränität und Zukunftsfähigkeit Europas.
IPCEI schafft die Voraussetzungen, dass Forschung und Entwicklung
schneller in industrielle Anwendungen überführt werden und ist damit
wesentlich für die nachhaltige Stärkung der Position Europas im
rasanten globalen Technologiewettbewerb. „Es ist daher auch positiv,
dass IPCEI als Instrument im künftigen Europäischen Wettbewerbsfonds
verankert werden soll,“ zeigt sich Neumayer überzeugt.