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FP-Haimbuchner/Raml zu Flughafen Linz: „Übernahme durch das Land muss Anfang einer strategischen Kurskorrektur sein“

Linz (OTS) – Die bevorstehende Übernahme der Flughafenanteile von der
Stadt Linz
durch das Land Oberösterreich erfüllt eine mehrjährige Forderung der
FPÖ. Der stv. Landeshauptmann und oö. FPÖ-Obmann Dr. Manfred
Haimbuchner hierzu:

„Der Flughafen Linz ist eine der Lebensadern der
oberösterreichischen Wirtschaftsstandorts und damit Teil der
Kritischen Infrastruktur für unser Bundesland, die Übernahme ist
somit aus strategischer Sicht enorm wichtig“, so Haimbuchner. Der FPÖ
-Landesparteichef betont jedoch, dass es mit der Entrichtung des
Kaufpreises nicht getan sei. Im Vordergrund müsse nun eine baldige
Neuaufstellung bei der strategischen Ausrichtung stehen, um die
Zahlen beim Passagier- und Frachtverkehr wieder anzuheben.
„Insbesondere die Attraktivierung des Flughafens für private und
berufliche Reisen durch den Ausbau von Direktflügen zu
internationalen Drehkreuzen ist dabei von Bedeutung“, erklärt
Haimbuchner.

Zwtl.: FPÖ Linz wird Verkauf im Gemeinderat zustimmen

Der Linzer Stadtrat Dr. Michael Raml begrüßt die bevorstehende
Einigung ausdrücklich: „Eine Neuordnung der Beteiligungen der Stadt
Linz ist dringend geboten und wurde von mir seit längerem gefordert,
auch um die finanzielle Stabilität der Stadt wiederherzustellen.“

In weiterer Folge sei eine Einbeziehung von Investoren und
Wirtschaft unerlässlich, um den Flughafen wieder zum Fliegen zu
bringen, so Raml. Die aktuell diskutierte Airport City mit
Unternehmen, Forschung, Ausbildung, Hotellerie und Aviation-
Schwerpunkt sei daher ein vielversprechender Ansatz, so der FPÖ-
Stadtrat. Die Attraktivierung von Regionalflughäfen sei alles andere
als ein Ding der Unmöglichkeit, weist Raml mit Blick auf die
Flughäfen Salzburg und Innsbruck hin. „Die touristische Komponente
muss deshalb natürlich Teil einer ganzheitlichen Strategie bei der
Neuausrichtung des Flughafens sein – deshalb ist auch die Linzer
Tourismus-Stadträtin Lang-Mayerhofer trotz Verkaufs der Anteile der
Stadt weiterhin gefordert, sich hier einzubringen“, betont Raml
abschließend.