Wien (OTS) – Wenn Fragen zu Pflege und Betreuung oder rund um das
Leben mit
Behinderung auftauchen, ist schnelle und unkomplizierte Information
besonders wichtig. Mit dem mobilen Beratungsstand „Mitten in Wien“
kommt das Kund:innenservice des Fonds Soziales Wien (FSW) deshalb
direkt zu den Wiener:innen: ohne Terminvereinbarung, kostenlos und an
stark frequentierten Orten überall in der Stadt.
Heuer war „Mitten in Wien” bereits rund 190 Tage an 51
verschiedenen Standorten im Einsatz und führte bis Ende August mehr
als 2.200 Beratungsgespräche – etwa in Bankfilialen, Freibädern oder
Gesundheitszentren.
„Gerade wenn sich im Leben etwas verändert und man Unterstützung
braucht ist es wichtig, rasch Orientierung zu bekommen und zu wissen,
an wen man sich wenden kann. Darum wollen wir den Wiener:innen
möglichst früh und niederschwellig zur Seite stehen. Neben der
telefonischen Erreichbarkeit an 365 Tagen im Jahr kommt das FSW-
Kund:innenservice mit ‚Mitten in Wien‘ seit 2022 bewusst dorthin, wo
die Menschen in ihrem Alltag unterwegs sind. Wir hören zu, nehmen uns
Zeit für die Anliegen, klären Fragen direkt vor Ort und beraten zu
den nächsten Schritten“ , sagt Susanne Winkler, Geschäftsführerin des
FSW.
Fragen zu Pflege und Betreuung im Mittelpunkt
Die meisten Gespräche drehen sich auch heuer um Fragen rund um
Pflege und Betreuung. Besonders häufig informieren sich die
Wiener:innen über Angebote der Pflege und Betreuung im Allgemeinen,
Heimhilfe und das Wohnen in Pflegewohnhäusern. Im Mittelpunkt der
Beratungen zum Leben mit Behinderung stehen regelmäßig Hilfsmittel,
die den Alltag erleichtern. Viele suchen auch das Gespräch zu
organisatorischen Themen wie Antragsstellung, Behindertenpass und
Pflegegeld. Auch finanzielle Fragen beschäftigen die Menschen.
Hoher Beratungsbedarf in Gesundheitseinrichtungen
Besonders gut besucht ist „Mitten in Wien“ in Krankenhäusern und
Gesundheitszentren. Dass die mobile Beratung gerade dort präsent ist,
ist kein Zufall, erklärt Petra Gottwald, Leiterin des FSW-
Kund:innenservice: „‘Mitten in Wien‘ ist genau dort eine
niederschwellige Anlaufstelle, wo viele Menschen ohnehin mit Fragen
zur weiteren Versorgung in Berührung kommen. So können sie sich
frühzeitig über Möglichkeiten der Pflege und Betreuung informieren
und direkt Antworten auf ihre Fragen bekommen. Insbesondere An- und
Zugehörige nutzen diese Möglichkeit auch sehr intensiv.“
Allein im AKH Wien fanden in zwei Wochen rund 270
Beratungsgespräche statt, in der Klinik Donaustadt innerhalb einer
Woche rund 120 und im Gesundheitszentrum Favoriten rund 100.
Das mobile Beratungsteam ist auch in Einkaufszentren,
Bankfilialen, Lebensmittelgeschäften und im Sommer in Freibädern
anzutreffen. Damit ist das FSW-Kund:innenservice als erste
Anlaufstelle für Wiener:innen, die Unterstützung brauchen, in allen
Bezirken gut sichtbar.
Rund 13.600 Beratungsgespräche seit Start von „Mitten in Wien“
Seit dem Start von „Mitten in Wien“ im April 2022 fanden bereits
rund 13.600 Beratungen statt. Auch in den kommenden Monaten ist das
FSW-Kund:innenservice wieder in Wien unterwegs – unter anderem im
Westfield Donauzentrum, in einer Bankfiliale und in mehreren
Gesundheitszentren und Kliniken, darunter auch der Ambulanz für
Gehörlose.
Die aktuellen Termine und Standorte sind unter www.fsw.at/mitten-
in-wien abrufbar.
Zusätzlich zur mobilen Beratung ist das FSW-Kund:innenservice an
365 Tagen im Jahr – auch an Wochenenden und Feiertagen – von 8:00 bis
20:00 Uhr unter der Nummer 01/24 5 24 erreichbar. Die Beratung und
Service-Center stehen für persönliche Termine zur Verfügung.
Über den Fonds Soziales Wien
Der Fonds Soziales Wien sorgt dafür, dass Menschen in Wien die
Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Das Angebot umfasst
Leistungen der Pflege und Betreuung, für Menschen mit Behinderung,
der Obdach- und Wohnungslosenhilfe, Schuldenberatung sowie
Grundversorgung für geflüchtete Menschen. 133.500 Kund:innen pro Jahr
unterstützt der FSW gemeinsam mit seinen rund 170
Partnerorganisationen rasch und individuell. Der FSW ist außerdem für
den Betrieb der Gesundheitsberatung 1450 in Wien verantwortlich.
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