Wien (OTS) – Es war ein WM-Spiel für die Ewigkeit und bis zu 972.000
Fans haben es
nicht bereut, um 4.00 Uhr morgens mit ORF 1 aufgestanden zu sein.
Österreichs 3:3 gegen Algerien (am Sonntag, dem 28. Juni) brach damit
alle Rekorde für diese Zeitzone. Als Saša Kalajdžić um exakt 5.57 Uhr
den rettenden Ausgleich erzielte, wurde nicht nur Kommentator Daniel
Warmuth „deppat“ bzw. eskalierte Daniel Kulovits am Ö3-Mikro, sondern
waren 963.000 Fans live dabei, als nicht nur heimische
Fußballgeschichte geschrieben wurde. Halbzeit 1 ab 4.00 Uhr Früh
sahen bis zu 790.000 und im Schnitt 695.000 bei 81 Prozent
Marktanteil (83 bzw. 90 Prozent in den Zielgruppen 12–49 bzw. 12–29
Jahre). Halbzeit 2 erreichte ab 5.00 Uhr bis zu 972.000 und im
Schnitt 903.000 Zuschauer:innen bei 86 Prozent Marktanteil (87 bzw.
92 Prozent in den jungen Zielgruppen). Als um 3.25 Uhr in ORF SPORT +
das WM-Studio mit Bernhard Stöhr, Herbert Prohaska, Andreas
Ivanschitz und Gast Florian Kainz zu nachtschlafender Zeit öffnete,
waren bereits bis zu 168.000 mit dabei. Und auch die
Nachberichterstattung aus dem Stadion mit Rainer Pariasek und Andreas
Herzog, der kurz davor noch Teil der ÖFB-Jubeltraube war, und die
dabei Ralf Rangnick und Saša Kalajdžić vors Mikrofon bekamen, war ein
Fall für bis zu 916.000 Fußballfans und im Schnitt 761.000 bei 84
Prozent Marktanteil (jeweils 85 Prozent MA bei den Jungen).
Bisher sahen 6,0 Millionen die FIFA Fußball-WM im ORF
Die Fußball-WM im ORF ist ein Publikumshit, das lässt sich
bereits nach der Gruppenphase bilanzieren. Insgesamt 6,0 Millionen (
weitester Seherkreis) sahen die täglichen Spiele, WM-Studios, „Box
oder Strafraum“-Podcasts, die „Morning Show“ sowie die weitere
Berichterstattung bislang in ORF 1 bzw. ORF 2, das entspricht 80
Prozent der heimischen TV-Bevölkerung. Damit hat diese WM bereits
jetzt jene von Katar 2022 (5,4 Millionen) überholt.
Die Top WM-Reichweiten
Das ORF-Reichweiten-Ranking führt die zweite Hälfte von
Österreich – Jordanien (17. Juni) mit bis zu 1,275 Millionen und im
Schnitt 1,245 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern bei 87 Prozent
Marktanteil (90 bzw. 98 Prozent in den jungen Zielgruppen E–49 bzw. E
–29 Jahre) an, gefolgt vom Eröffnungsspiel Mexiko – Südafrika (11.
Juni) mit bis zu 1,084 Millionen und im Schnitt 1,013 Millionen bei
40 Prozent Marktanteil (Halbzeit 1) bzw. 55 und 71 Prozent bei den
Jungen und Frankreich – Senegal (16. Juni) mit bis zu 1,089 Millionen
und im Schnitt 982.000 (in Halbzeit 1) bei 38 Prozent MA und 51 bzw.
64 Prozent MA in den jungen Zielgruppen. Österreich – Algerien liegt
trotz der ungünstigen Beginnzeit in diesem Ranking übrigens auf Platz
fünf.
WM auch als Streaming-Hit
Auch im Web und via Apps war die WM-Gruppenphase ein Hit, wie die
Top-Nutzung der ORF-Video-Streams von den Übertragungen und Sendungen
inkl. des TV-Rahmenprogramms und exklusiven Contents zeigt: Der ORF-
Stream der zweiten Halbzeit von Österreich – Algerien hatte eine
Durchschnittsreichweite von 145.000. Der bisher stärkste Stream der
Gruppenphase und damit gleichzeitig auch absoluter Rekord seit
Einführung der Online-Bewegtbild-Messung im Jahr 2017 war die erste
Halbzeit Österreich – Jordanien am 17. Juni um 6.00 Uhr mit einer
Durchschnittsreichweite von 263.000. Insgesamt erzielten die auf ORF
ON sowie weiteren Sites und Apps bereitgestellten Live-Streams und
Videos-on-Demand des ORF zur WM vom 11. Juni bis inklusive 28. Juni
in Österreich bisher zusammen 285 Millionen Nutzungsminuten, 23,9
Millionen Bruttoviews (Videostarts) und 6,7 Millionen Nettoviews (
zusammenhängende Nutzungsvorgänge). (Quelle: Online-Bewegtbild-
Messung AGTT/GfK TELETEST Zensus).
Eine erfreuliche Zwischenbilanz ziehen auch die beiden
interimistischen ORF-Sport-Chefs Veronika Dragon-Berger und Martin
Szerencsi: „Die Herausforderung an das Team ist groß, die Anzahl der
Spiele und Anpfiffzeiten in der Nacht machen diese WM zur
logistischen Herausforderung. Aber Top-Quoten rund um die Uhr und
emotionale Momente wie gestern in den frühen Morgenstunden lassen uns
gemeinsam mit allen vor und hinter der Kamera mit Freude auf die
weitere WM blicken.“
Zwei WM-Kracher am 1. Juli
Die FIFA Fußball-WM 2026 geht nun mit Österreich in die Phase der
Entscheidungsspiele, mögliche Verlängerungen und Elfmeterschießen
inklusive: Weiter geht es live in ORF 1 am Mittwoch, dem 1. Juli, mit
zwei Krachern zur besten Sendezeit. England trifft (Ankick 18.00 Uhr)
auf das Überraschungsteam Demokratische Republik Kongo. Bernhard
Stöhr, Herbert Prohaska und Andreas Ivanschitz eröffnen dafür um
17.05 Uhr das WM-Studio, Thomas König und Helge Payer kommentieren.
Um 22.00 Uhr folgt dann Belgien – Senegal. Im WM-Studio melden sich
Alina Zellhofer, Jasmin Eder, Viktoria Schnaderbeck und Peter Stöger.
Dietmar Wolff und Roman Mählich sind die Kommentatoren.
Außerdem am 1. Juli: „ZIB Magazin Spezial: Verlieren verboten!
Profis & Profit. Der Fußball am Limit?“ um 20.15 Uhr in ORF 1
Fußball begeistert Millionen mit seiner Dynamik, seinen Emotionen
und seiner einzigartigen Mischung aus Teamgeist, Talent und
Leidenschaft. Doch der moderne Profifußball steht unter enormem
Druck. Immer mehr Spiele, immer dichtere Kalender und ein immer
höheres Tempo führen dazu, dass viele Spieler heute in einer
Belastungsspirale stecken, die es so noch nie gegeben hat. Topstars
stehen in intensiven Jahren bis zu 80-mal am Platz, laufen mehr als
13 Kilometer pro Spiel und sprinten schneller als jede Generation vor
ihnen. Regeneration wird zur Seltenheit. Das „ZIB Magazin Spezial“
zeigt, wie junge Talente bereits mit 18 an ihre Grenzen geraten – mit
Folgen, die von Muskelverletzungen bis zu langfristigen
neurologischen Schäden reichen können. Gleichzeitig beleuchtet das
ORF-Doku-Magazin die wirtschaftliche Seite des Spiels: ein System, in
dem Spieler zunehmend als handelbare Vermögenswerte betrachtet
werden. Multi Club Ownership, internationale Transfernetzwerke, KI-
gestützte Analysen und Echtzeit-Tracking machen Profis transparenter
– und austauschbarer – denn je. Nur wenige verdienen genug, um nach
der Karriere wirklich abgesichert zu sein; viele hingegen kämpfen
früh mit körperlichen und finanziellen Herausforderungen. „Verlieren
verboten!“ fragt, wie lange der Fußball diese Entwicklung noch tragen
kann – und warum es wichtig ist, darüber zu sprechen, wie der Sport
auch in Zukunft fair, menschlich und nachhaltig bleiben soll.
Alles zum vorangegangenen WM-Tag und einen Ausblick auf die
Spiele des Tages bzw. abends bietet die „Morning Show“ um 9.10 Uhr in
ORF 2. Bereits um 6.30 Uhr steht ebenfalls in ORF 2 ein fünfminütiges
„WM Update“ auf dem Programm.
Das gesamte ORF-Programmangebot zur Fußball-WM wird mit
Untertiteln angeboten.
Alles dreht sich um König Fußball – selbstverständlich auch auf
sport.ORF.at, ORF ON und im ORF-Fußball-Special. Das umfangreiche
multimediale Package zur FIFA Fußballweltmeisterschaft 2026 umfasst
alles, was das Fanherz begehrt – von Live-Streams der vom ORF
übertragenen Spiele inkl. zusätzlichen Tactical Feeds über Highlight-
Videos und -Clips von allen Partien bis zu Storys, Daten, Live-Blogs
und -Tickern. Volles WM-Programm also auch im Web und via Apps.
Laufend aktuelle News und Highlights stellen auch die Social-Media-
Angebote des ORF Sport und der ORF TELETEXT bereit.