Wien (OTS) – Der Klimawandel stellt den Alpenraum vor immer größere
Herausforderungen. Steigende Temperaturen, auftauender Permafrost und
zunehmende Wetterextreme verändern die Stabilität unserer
Gebirgslandschaften. Große Massenbewegungen, verstärkter
Sedimentabtrag und steigende Wildbachgefahren stellen die Sicherheit
der Bevölkerung sowie den Schutz von Siedlungsräumen und
Infrastruktur vor neue Herausforderungen.
Umso wichtiger sind eine vorausschauende Gefahrenvorsorge, modernste
Überwachungstechnologien und gezielte Schutzmaßnahmen. Innovative
Monitoringmethoden ermöglichen es, gefährliche Entwicklungen
frühzeitig zu erkennen, Risiken besser einzuschätzen und wirksame
Schutzmaßnahmen zu setzen.
Wie Österreich mit modernster Technologie und gezieltem
Naturgefahrenmanagement die Klimasicherheit im Alpenraum stärkt,
zeigen Bundesminister Norbert Totschnig, Landesrat Maximilian Aigner
und Sektionsleiter Gebhard Neumayr von der Wildbach- und
Lawinenverbauung (WLV) im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz
mit anschließendem Lokalaugenschein bei der
Geschiebemonitoringstation am Habach. Dabei werden die eingesetzten
Messsysteme von den Expertinnen und Experten des Fachzentrums
Wildbachprozesse der WLV demonstriert und ihre Bedeutung für den
Schutz vor Naturgefahren anschaulich erläutert. Außerdem wird die
Wildbachverbauung am Habach sowie das Salzburger Modell des
Sedimentmanagements mit Vorsorgeflächen vorgestellt, dass sich bei
den Murenkatastrophen im Sommer 2026 ausgezeichnet bewährt hat.
Wann: Freitag, 16. Oktober 2026
1. 09:30 Uhr: Pressekonferenz
2. 10:00 Uhr: Lokalaugenschein bei der Geschiebemonitoring-Station
mit Live-Demonstration der Messeinrichtungen, Drohnenflug und
Fachpräsentation.
Wo : Vor der Habach-Sperre | Treffpunkt: Parkplatz Habachtal (
Zufahrt bis zur Sperre möglich) [Google Maps: 47.248158444758545,
12.317953179882982]
Anmeldung: Wir bitten um Anmeldung bis Donnerstag, 15. Oktober 2026
unter [email protected] .