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FPÖ – Berger: Karner verkauft Personalabbau als Polizei-Offensive

Wien (OTS) – Innenminister Gerhard Karner verkauft 2.000 geplante
Polizei-
Neuaufnahmen für 2027 als Erfolg. Doch ein genauerer Blick zeigt:
2025 wurden nur rund 1.420 und 2026 rund 1.400 Polizeischüler
aufgenommen – deutlich weniger als die 2.500 des Jahres 2024. Für
Wiens FPÖ-Sicherheitssprecher Stadtrat Stefan Berger ist Karners
Jubelmeldung daher nichts weiter als Schönfärberei.

„Karner streut der Bevölkerung Sand in die Augen. Wer die
Aufnahmen zuerst massiv reduziert und anschließend eine teilweise
Erhöhung als große Polizei-Offensive verkauft, betreibt reine
Zahlenkosmetik. Gegenüber dem Niveau von 2024 fehlen über die drei
Jahre gerechnet insgesamt rund 2.600 Neuaufnahmen“, kritisiert
Berger.

Besonders problematisch ist die Entwicklung für Wien: Die
Bundeshauptstadt hat weiterhin einen hohen Personalbedarf. Auch lässt
Karner die Zahl der Pensionierungen, aber auch der vielen Kündigungen
und Austritte einfach so unter den Tisch fallen, die Neuaufnahmen
gegenüberstehen.

Diese fatale Personalpolitik führt insbesondere in der
Bundeshauptstadt Wien infolge zahlreicher Pensionierungen und
Austritte bereits zu einem spürbaren Personalrückgang, der auch durch
das neue Projekt „Wien auf Zeit“ nicht rückgängig gemacht werden
kann. Und zum Projekt „Wien auf Zeit“ sei nur so viel gesagt:
„Hunderte Wiener Polizisten warten seit Jahren auf eine Versetzung in
ihr Heimatbundesland, während Karner neuen Bewerbern eine Rückkehr
nach fünf Jahren in Aussicht stellt. Wieviele diesem Versprechen
glauben schenken werden?

Gleichzeitig sorgt sein unausgereiftes Dienstzeitmodell für Frust
und Verunsicherung in der Exekutive. Wer die Polizei stärken will,
muss für ausreichend Personal, planbare Dienste und bessere
Arbeitsbedingungen sorgen – statt mit schönen Zahlen von den
tatsächlichen Problemen abzulenken“, so Berger abschließend.