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Gemeinsam mehr junge Menschen für MINT begeistern

Wien (OTS) – Junge Menschen früh für Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften
und Technik begeistern und ihnen konkrete Perspektiven in Forschung,
Technologie und Industrie eröffnen: Mit der aktuellen Ausschreibung
„Talente regional“ stellen das Bundesministerium für Innovation,
Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), das Bundesministerium für
Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) und das Bundesministerium
für Bildung (BMB) gemeinsam die Nachwuchsförderung im MINT-Bereich in
den Mittelpunkt.

Für die Ausschreibung 2026 stehen 2,98 Millionen Euro zur
Verfügung. Damit können österreichweit mindestens 23 Initiativen
gefördert werden. Pro Projekt sind bis zu 130.000 Euro Förderung
möglich. Einreichungen sind seit 9. September und noch bis 2.
Dezember 2026 möglich.

Besonders angesprochen sind heuer die 28 bereits zertifizierten
MINT-Regionen. Mit der neuen Kooperation der drei Ressorts sollen
bestehende regionale Netzwerke gezielt genutzt und weiter gestärkt
werden. Denn genau dort kommen Schulen und andere
Bildungseinrichtungen, Forschung und Unternehmen zusammen.

Innovationsminister Peter Hanke: „Wer über den Wirtschafts- und
Industriestandort von morgen spricht, muss heute bei den jungen
Menschen beginnen. Mit ‚Talente regional‘ bringen wir Forschung und
Technologie direkt zu Kindern und Jugendlichen und zeigen ihnen,
welche spannenden Berufe und Chancen dahinterstehen. Gerade die MINT-
Regionen sind dafür ideale Partner, weil dort Schulen, Forschung und
Unternehmen bereits eng zusammenarbeiten. Unser Ziel ist klar:
Talente entdecken, Interesse wecken und damit die Innovationen von
morgen ermöglichen.“

Für Hanke ist die Nachwuchsförderung zugleich Teil einer
breiteren innovations- und industriepolitischen Strategie. Österreich
zählt bei Forschung und Entwicklung bereits zur europäischen
Spitzengruppe; gleichzeitig besteht etwa beim Frauenanteil in der
Forschung weiterhin Aufholbedarf. Forschung und Innovation sind
entscheidend dafür, Produktivität, hochwertige Arbeitsplätze und
Wohlstand langfristig abzusichern.

Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft
und Forschung , dazu: „Es darf nicht davon abhängen, wo ein junger
Mensch aufwächst, welche Chancen er im Leben hat. Jedes Mädchen muss
die gleichen Möglichkeiten bekommen, Informatikerin, Physikerin oder
Forscherin zu werden. Gerade in Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften und Technik müssen wir alte Rollenbilder
aufbrechen und verhindern, dass Mädchen ihre Neugier und Begeisterung
für diese Fächer verlieren. Denn noch immer stoßen sie auf
unsichtbare Hürden, in der Schule und in ihrem Umfeld. Wir müssen
diese Hürden abbauen, Mädchen bestärken und ihnen zeigen, dass ihnen
alle Wege offenstehen.“

Bildungsminister Christoph Wiederkehr : „Bildung muss jungen
Menschen die Möglichkeit geben, ihre Talente zu entdecken und ihre
Interessen zu entfalten. Gerade Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaften und Technik bieten spannende Chancen, die viele
Kinder und Jugendliche erst kennenlernen müssen. Mit „Talente
regional“ bringen wir Schulen, Forschung und Unternehmen zusammen und
machen MINT für junge Menschen konkret erlebbar. So wecken wir ihre
Neugier, stärken ihre Kompetenzen und eröffnen ihnen neue
Perspektiven für ihre Zukunft.“

MINT-Nachwuchs als Teil der Industriestrategie 2035

Die Förderung knüpft unmittelbar an die Industriestrategie
Österreich 2035 an. Forschung und Innovation sollen stärker in
wirtschaftliche Wertschöpfung und Beschäftigung übersetzt werden.
Dazu braucht es neben Investitionen in Schlüsseltechnologien vor
allem Menschen mit den entsprechenden Kompetenzen. Im BMIMI sind
allein für Schlüsseltechnologien im Zeitraum 2026 bis 2029 rund eine
Milliarde Euro eingeplant.

„Talente regional“ setzt deshalb bewusst früh an: Kinder und
Jugendliche sollen MINT nicht abstrakt, sondern anhand konkreter
Projekte erleben. Gleichzeitig lernen sie Unternehmen,
Forschungseinrichtungen und Berufsbilder in ihrer eigenen Region
kennen. Damit verbindet das Programm Nachwuchsförderung,
Berufsorientierung und regionale Standortpolitik.

Die Förderung wird von der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft FFG abgewickelt.

Einreichfrist: 2. Dezember 2026

Förderung: bis zu 130.000 Euro pro Projekt

Gesamtbudget 2026: 2.983.002 Euro

Erwartete Projekte: mindestens 23

Weitere Informationen und Einreichung:
https://www.ffg.at/talente-regional/2026

Informationen zu den MINT-Regionen:
https://www.mint-regionen.at/

BM für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Florian Atzmüller
Telefon: +43 664 78092423
E-Mail: [email protected]

Bundesministerium für Bildung
Susanne Leiter
Telefon: +43 664 888 48 129
E-Mail: [email protected]