Wien (OTS) – Wenn draußen die Temperaturen auf 40 Grad steigen,
dürfen Kinder und
Pädagoginnen und Pädagogen nicht in überhitzten Räumen ausharren
müssen. Die ÖVP Penzing fordert daher eine rasche Erhebung, welche
städtischen Kindergärten im Bezirk noch über keine ausreichende
Kühlung verfügen.
Während Schulen in den Sommermonaten weitgehend geschlossen sind,
bleiben Kindergärten notwendigerweise geöffnet – auch während
längerer Hitzeperioden. Gerade Gruppen- und Schlafräume können sich
dabei stark aufheizen und werden so zu einer zusätzlichen Belastung
für Kinder und Beschäftigte.
„Kindergärten dürfen keine Hitzefallen sein. Wenn es draußen an
die 40 Grad hat, müssen wir sicherstellen, dass Kinder in kühlen und
zumutbaren Räumen betreut werden können. Kleinkinder können ihre
Körpertemperatur noch nicht ausreichend regulieren und sind bei
großer Hitze besonders gefährdet“, sagt der Klubobmann der ÖVP
Penzing Andreas Eisenbock.
Auch für das Personal brauche es entsprechende Rahmenbedingungen:
„Unsere Pädagoginnen und Pädagogen leisten jeden Tag unverzichtbare
Arbeit für unsere Kinder. Sie haben Anspruch auf ein gesundes und
zumutbares Arbeitsumfeld – auch im Hochsommer.“
Nur 14 von 345 Standorten mit mobilen Klimageräten
Das Thema ist für die Stadt Wien nicht neu. Bereits 2021 wurde
eine Studie zur sommerlichen Überwärmung in Wiener
Bildungseinrichtungen beauftragt, geschehen ist bisher kaum etwas.
Laut Bildungsstadträtin Bettina Emmerling wurden im vergangenen
Hitzerekordsommer bisher allerdings nur an 14 von 345 städtischen
Kindergartenstandorten mobile Klimageräte im Rahmen eines
Pilotprojekts aufgestellt.
„Vierzehn Standorte bei 345 städtischen Kindergärten können nur
ein erster Schritt sein. Unser Bezirk darf nicht auf die nächste
Hitzewelle warten. Die Stadt Wien muss jetzt schon erheben, wo
Kühlung in Penzings städtischen Kindergärten fehlt, und rasch
handeln. Unser Ziel ist klar: Bis zum Sommer 2027 sollen alle
städtischen Kindergärten in Penzing ausreichend gekühlt werden können
– zum Schutz unserer Kinder und der Pädagoginnen und Pädagogen“, so
Eisenbock abschließend.