Wien (OTS) – Anlässlich der heutigen Pressekonferenz des
Bundesfeuerwehrverbandes
und der neun Landesfeuerwehrkommandanten, bei der ein dramatischer
Appell an die Bundesregierung gerichtet wurde, stellte sich FPÖ-
Ehrenamtssprecher NAbg. Ing. Harald Thau voll und ganz hinter die
Einsatzkräfte. Es müsse eine Selbstverständlichkeit sein, die
berechtigten Forderungen der Freiwilligen Feuerwehren ernst zu nehmen
und für deren sofortige Umsetzung zu sorgen.
„Hunderttausende Freiwillige riskieren tagtäglich in ihrer
Freizeit ihre Gesundheit und oft sogar ihr Leben, um für die
Sicherheit unserer Bevölkerung zu sorgen. Es ist die verdammte
Pflicht und Schuldigkeit einer Bundesregierung, dafür zu sorgen, dass
sie die bestmögliche Ausrüstung, die modernsten Gerätschaften und die
notwendigen finanziellen Mittel erhalten, um ihre gefährlichen
Einsätze sicher bewältigen zu können. Dass Stocker, Babler, Meinl-
Reisinger und der Rest dieser Verlierer-Truppe ihnen dabei einfach
die kalte Schulter zeigen, ist ein Skandal sondergleichen und an
politischer Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten! Allein dass
der ÖVP-Bundeskanzler keine Zeit für einen Termin mit der Feuerwehr
findet, ist bezeichnend für die geringe Wertschätzung gegenüber den
ehrenamtlichen Feuerwehrkräften!“, so Thau.
Die FPÖ sei die einzige Partei, die eng an der Seite der
Freiwilligen Feuerwehren stehe. „Während die Einheitsparteien unsere
Feuerwehren im Regen stehen lassen, kämpfen wir Freiheitliche an
allen Fronten für sie. Heute etwa steht im Nationalrat ein Antrag zur
Befreiung der Blaulichtorganisationen von der Mineralölsteuer auf der
Tagesordnung. Doch die bisherige Bilanz ist ernüchternd: Unsere
bisherigen Initiativen, zum Beispiel die Forderung nach Ausstattung
jedes neuen, in den Aktivstand kommenden Mitglieds mit einer
persönlichen Schutzausrüstung nach Stand der Technik, für eine
umfassende Entbürokratisierung oder für eine einfachere
Wasserentnahme bei Übungen, wurden von den Systemparteien eiskalt
abgeblockt. Dieses destruktive Verhalten muss endlich ein Ende
haben“, erklärte Thau.
Abschließend richtete der FPÖ-Ehrenamtssprecher einen dringenden
Appell an die schwarz-rot-pinke Regierung: „Die heutige
Pressekonferenz war in Wahrheit ein unmissverständlicher Hilferuf der
Männer und Frauen, die an vorderster Front für uns alle den Kopf
hinhalten. Die Verlierer-Ampel muss diesen Weckruf ernst nehmen und
vom Gleichgültigkeitsmodus endlich in den Handlungsmodus schalten.
Die berechtigten Forderungen des Bundesfeuerwehrverbandes und der
Landesfeuerwehrkommandanten müssen sofort umgesetzt werden. Alles
andere wäre ein Im-Stich-Lassen unserer Freiwilligen und eine grobe
Fahrlässigkeit gegenüber der Sicherheit der gesamten österreichischen
Bevölkerung!“