Wien (OTS) – Mit Kritik und Verwunderung äußerte sich heute
FPÖ-Generalsekretär
NAbg. Christian Hafenecker zum gestrigen Besuch von ÖVP-Bundeskanzler
Stocker beim bayerischen CSU-Chef Söder in München. „Da treffen sich
zwei politische Auslaufmodelle zum therapeutischen Austausch. Dass
Stocker ausgerechnet nach Deutschland pilgert, wo das System CDU
unter Merz und damit auch die CSU gerade erst krachend vom Wähler
abgestraft wurde, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Das zeigt sehr
gut auf, wo die Reise für die österreichische Volkspartei mit Stocker
an der Spitze hingehen soll. Das System Merz/Söder könnte nicht
weiter von den Menschen entfernt liegen. Das haben auch die Wahlen
vor wenigen Tagen in Sachsen-Anhalt gezeigt. In diesen Kreisen der
Verlierer fühlt sich Stocker offensichtlich wohl. Offenbar holt er
sich bei Merz und Söder eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man
das eigene Land und die eigene Partei endgültig an die Wand fährt“,
so Hafenecker.
Stocker und Merz eine der Kurs der Kriegstreiberei, dass man
beiderseits jegliche Glaubwürdigkeit verloren habe und nur noch
Politik für sich selbst, anstatt für die Menschen mache. „Brüder im
Geiste und Partner im Abstieg!“, fasste Hafenecker das politische
Gespann zusammen. Dass Stocker die Bühne im Nachbarland dann noch
nutzte, um gegen die FPÖ auszuteilen, offenbare laut dem
freiheitlichen Generalsekretär die völlige Verzweiflung der
Volkspartei. „Wenn einem im eigenen Land niemand mehr zuhört, muss
man seine politische Sinnlosigkeit eben im Ausland zum Besten geben.
Dass sich der Kanzler in München hinstellt und über die
wählerstärkste Partei Österreichs schimpft, zeigt: Die geografische
Distanz zwischen Wien und München ist ein Lercherl gegen die
Lichtjahre, die Stocker mittlerweile von der Lebensrealität der
eigenen Bevölkerung entfernt ist“, so der freiheitliche
Generalsekretär.
„Bei den abgewählten deutschen Systemparteien rund um Merz und
Söder ist Stocker bestens aufgehoben und scheint sich pudelwohl zu
fühlen – Versager unter sich. Wahrscheinlich hat sich Stocker gleich
bei Weißwurst und Brezn Ratschläge geholt, was er nach seiner
endgültigen Abwahl mit seiner vielen Freizeit anfangen soll. Es ist
höchste Zeit, dass dieses Verlierergespann abdankt. Stocker sollte
die notwendigen politischen Konsequenzen aus seinem Versagen ziehen,
zurücktreten und den Weg für Neuwahlen freimachen. Das wäre
vernünftig und verantwortungsvoll“, so Hafenecker abschließend.