Wien (OTS) – Gefährliche Rettungseinsätze, beeindruckende Bilder und
fesselnde
Einblicke: Die achtteilige Dokuserie „True Stories: In höchster Not –
Bergretter im Einsatz“ zeigt den Alltag der ehrenamtlichen
Rettungskräfte der Bergwachten Ramsau bei Berchtesgaden und Grainau.
Echte, teils gefährliche Einsätze der bayerischen Bergretterinnen und
Bergretter werden vor der Kulisse der Alpen dokumentiert. Am
Donnerstag, dem 23. Juli 2026, zeigen ORF 1 und ORF ON um 20.15 Uhr
die dritte Folge „Lebensgefahr auf der Zugspitze“. Danach um 21.05
Uhr dokumentiert „True Stories: Todesfalle Haute Route –
Rekonstruktion eines Dramas“ das folgenschwere Unglück vom April
2018, bei dem sieben Menschen auf einer Skitour in den Schweizer
Alpen ums Leben kamen.
„True Stories: In höchster Not – Bergretter im Einsatz“: Folge 3
„Lebensgefahr auf der Zugspitze“ (20.15 Uhr)
Vom höchsten Berg Deutschlands, der Zugspitze, erreicht ein
dramatischer Hilferuf die Bergwacht Grainau: Zwei Touristen wurden im
Klettersteig von einem heftigen Gewitter mit Schneesturm überrascht
und befinden sich in Lebensgefahr. Einsätze wie dieser verlangen
höchste Konzentration von den ehrenamtlichen Rettungskräften, denn
das Risiko, bei einem Gewitter im Klettersteig vom Blitz getroffen zu
werden, ist extrem hoch. Sich und seine Kameraden nicht selbst in
Gefahr zu bringen, hat oberste Priorität. Bei einem anderen Einsatz
auf der Zugspitze muss Bereitschaftsleiter Willi Kraus per
Hubschrauber einen Bergsteiger retten, der in einer Kletterroute
gestürzt ist. Der verletzte Mann und sein Begleiter stecken in schwer
zugänglichem Gelände fest. Eine Notfallversorgung ist in dieser
Situation kaum möglich. Am Hupfleitenjoch bricht sich eine Frau das
Handgelenk. Bernhard Kraus, der Sohn des Bereitschaftsleiters, ist
ebenfalls Luftretter. Aber Beruf, Familie und Ehrenamt zu verknüpfen,
ist eine große Herausforderung.
„True Stories: Todesfalle Haute Route – Rekonstruktion eines
Dramas“ (21.05 Uhr)
Am 29. April 2018 wird für eine zehnköpfige Gruppe die Skitour
auf der legendären Haute Route zwischen Chamonix und Zermatt zur
Todesfalle. Nur 550 Meter von einer rettenden Hütte entfernt, kommen
sieben Menschen bei einem Unwetter in Eis und Schnee ums Leben. In
nachgestellten Szenen rekonstruiert Regisseur Frank Senn eines der
größten Bergdramen in den Schweizer Alpen. Die drei Überlebenden
kommen zu Wort und schildern die schicksalshaften Ereignisse. Nach
dem Untersuchungsbericht und Schilderungen von Personen, die sich an
diesem Tag auf derselben Tour befanden, sucht er nach den Ursachen
des tragischen Unglücks.