Wien (OTS) – Heute prüft ein Notar aus Mistelbach für den ORF, ob
mehr als 70
Bewerber:innen den Ausschreibungskriterien für den Generalsposten
entsprechen. Es zeichnet sich ab, dass Bewerber -die formell besser
qualifiziert wären als die Favoriten- benachteiligt werden könnten.
Der ORF steht nach einer Implosion wegen “dick pics”, vor einer
Explosion. Sollte die Generals- Bestellung im Vorfeld längst paktiert
sein, wäre das ein Alarmsignal für Mitarbeiter. Meine Bewerbung
“ANECKEN statt ANBIEDERN” baut die Gegenwelt auf. Als unabhängige
Journalistin mit 30 Jahren ORF- Erfahrung stelle ich klar:
Hofberichterstattung ist nicht Teil des ORF Gesetzes . Öffentliche
Interventionsregister zu Einflussnahme wären in der ORF- Ära
Sagmeister Gold- Standard. “Manager” ist kein Berufsbild. Zu viele
Männer im ORF wurden auf intransparent Führungsjobs gehievt, obwohl
die höchste abgeschlossene Ausbildung teils Matura war. “ Content is
king”, nicht Technospeak um “Digitalisierung”: Relevante Inhalte,
Lokalkolorit (Landesstudios) und globale Berichterstattung (
Korrespondentennetz) machen den ORF zu einem Sender, der Gebühren-
Geld verdient. Ich bin für einen Publikumskonvent, der vom ORF live
übertragen wird. Aus gut informierten Kreisen erreichte mich die
Info, dass Dr. in Sonja Sagmeister “angeblich” Management- Erfahrung
fehle. Ich stelle klar. Als promovierte Medienexpertin mit
Führungserfahrung kann ich ein postgraduelles Executive -Programm für
“International Media Innovation Management” in Deutschland bzw
Erfahrung in den USA vorweisen. Zudem habe ich als CEO mit sozialem
Entrepreneur- Geist das AMABO – Hilfsprojekt in Afrika gestartet, das
mit hunderten stakeholdern weltweit (von EU bis UNIDO) arbeitet und
unter 4000 Bewerben in Brüssel mit dem “European Rising Star Award“
ausgezeichnet wurde. Auch der ORF kann mit neuem Spirit zum “European
Rising Star” der öffentlich rechtlichen Sender aufsteigen: nach dem
Vorbild der britischen BBC. Der ORF ist ein Milliardenkonzern, nicht
das Finanzamt Braunau. Der Geschäftsordnung des Stiftungsrates
unterliegt dem Europäischen Meinungsfreiheitsgesetz EMFG.
Sonja Sagmeister gibt als ORF- Generalskandidatin ein Update zum
intransparenten Bestell- Procedere, das unabhängige Kandidat:innen
benachteiligt
Das Bestell- Procedere bei der ORF Generalswahl basiert auf
politischen und persönlichen Empfehlungen. Unabhängige
Kandidat:innen, die von KEINEM Stiftungsrat (oder Freundeskreis)
empfohlen werden, haben keine Chance, im Hearing auftreten zu
dürfen. Damit wird die ORF- Wahl zu einem „Polit- Insider“- Markt.
Lebensläufe, die den Fokus auf unabhängigen Journalismus,
nachweisliche akademische Ausbildung und internationale Management-
Erfahrung legen, werden damit ad absurdum geführt.
Datum: 3.6.2026, 10:00 – 11:00 Uhr
Ort: VINO BAR
Lichtenfelsgasse 3, 1010 Wien
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at