Wien (OTS) – Die Kinder- und Jugendstrategie 2025-2030 der Stadt
Wien, die
Bildungsstadträtin Bettina Emmerling heute während (!) eines
Sondergemeinderates präsentiert hat, setzt sich auf Seite 37
folgendes Ziel: „Bessere Öffi-Tarife für junge Menschen:
Vergünstigungen für Schülerinnen und Schüler sollen auch für
Studierende gelten und während der Ferien gültig sein.“ Der
Jugendsprecher der Wiener Volkspartei, Klubobmann Harald Zierfuß
dazu: „Mit den angekündigten Tariferhöhungen der Wiener Linien wird
allerdings genau das Gegenteil davon umgesetzt, was sich junge
Menschen von der Stadt wünschen. Studenten müssen ab 1.1.2026 um 100
Euro mehr für die Wiener Linien ausgeben als bisher. Statt zwei
Semestertickets um 150 Euro und den Monatstickets für die Ferien
kostet sie die Jahreskarte Jugend künftig 300 Euro. SPÖ und Neos
fahren damit einfach über die Anliegen der Kinder- und Jugendlichen
drüber und führen die neue Kinder- und Jugendstrategie ad absurdum.“
„Als Junge ÖVP Wien fordern wir seit Jahren eine einheitliche
Öffi-Jahreskarte für Studenten in Wien, und zwar unkompliziert, fair
und vor allem zum selben Preis. Schließlich gab es in der
Bundeshauptstadt für jede Bevölkerungsgruppe eine eigene Jahreskarte
für die Wiener Linien – außer für Studenten“, so Zierfuß. „Der Wunsch
der Kinder und Jugendlichen nach besseren Öffi-Tarifen auch für
Studenten wird damit nicht nur ignoriert, sondern konterkariert und
die Kinder- und Jugendstrategie vollkommen diskreditiert. Das Öffi-
Ticket für Studenten wird um 100 Euro verteuert, junge Menschen noch
mehr belastet statt entlastet“, so der ÖVP-Jugendsprecher.
Deshalb bringt die Wiener Volkspartei heute auch einen
entsprechenden Beschlussantrag im Sondergemeinderat ein, der die
Wiener Stadtregierung auffordert, die angekündigte Verteuerung der
Kosten für Studenten zurückzunehmen und alternativ zu den Studenten-
Semestertickets eine faire und leistbare Jugend-Jahreskarte
einzuführen.