Salzburg (OTS) – Die aktuellen Zahlen der gemeinnützigen
Bauvereinigungen in Salzburg
zeigen deutlich: Der geförderte Wohnbau funktioniert. Trotz
internationaler Krisen, hoher Energiepreise, steigender Bau- und
Finanzierungskosten sowie schwieriger Rahmenbedingungen bleibt die
Bautätigkeit in Salzburg stabil. Für Wohnbaulandesrat Martin Zauner
ist das ein klares Signal, dass die Salzburger Wohnbauförderung
richtig aufgestellt ist.
„Die Zahlen der gemeinnützigen Bauvereinigungen zeigen: Salzburg
baut. Unsere Wohnbauförderung wirkt, der Markt funktioniert und der
gemeinnützige Wohnbau bleibt ein verlässlicher Stabilitätsanker für
leistbares Wohnen“, betont Wohnbaulandesrat Martin Zauner.
Im Jahr 2025 konnten durch die gemeinnützigen Bauvereinigungen
743 Wohnungen übergeben werden. Für 2026 werden bereits 767
Fertigstellungen erwartet. Besonders erfreulich ist der Blick auf die
Baubeginne: Für 2026 sind 1.123 neue Wohnungen geplant – nach 949
Wohnungen im Jahr 2025. Das entspricht einem Plus von rund 18
Prozent.
„Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten ist
entscheidend, dass weiter gebaut wird. Die gemeinnützigen
Bauvereinigungen investieren, schaffen Wohnraum und sichern damit
langfristig leistbare Mieten. Genau dafür ist eine starke,
verlässliche Wohnbauförderung da“, so Zauner.
Auch die Investitionen bleiben auf hohem Niveau. 2025 wurden
insgesamt 367,52 Millionen Euro investiert, davon 270,91 Millionen
Euro in den Neubau und 96,61 Millionen Euro in Sanierung und laufende
Instandhaltung. Für 2026 sind Investitionen von insgesamt 381,30
Millionen Euro vorgesehen, davon 285,30 Millionen Euro im Neubau und
96,00 Millionen Euro in Sanierung und laufende Instandhaltung.
„Diese Zahlen sind ein starkes Bekenntnis zum Wohnstandort
Salzburg. Sie zeigen, dass wir trotz internationaler Unsicherheiten
nicht in Stillstand verfallen, sondern aktiv Wohnraum schaffen und
den Bestand weiterentwickeln“, erklärt Zauner.
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem geförderten
Mietwohnbau. Von den für 2026 geplanten Baubeginnen entfallen 904
Einheiten auf Mietwohnungen, dazu kommen 164 Eigentumswohnungen und
55 Miet-Kauf-Wohnungen. Insgesamt sind 1.123 Wohnungen mit einer
Gesamtwohnfläche von 65.335 Quadratmetern vorgesehen.
„Leistbares Wohnen braucht vor allem ein ausreichendes Angebot.
Wenn mehr gebaut wird, wirkt das preisdämpfend und schafft
Perspektiven – für Familien, junge Menschen und alle, die in Salzburg
wohnen und arbeiten wollen“, sagt Zauner.
Die aktuellen GBV-Zahlen zeigen aus Sicht des Wohnbaulandesrates,
dass die Wohnbauförderung auch unter Kostendruck stabilisierend
wirkt. Globale Krisen, Energiepreisschwankungen und internationale
Lieferkettenprobleme setzen die Bauwirtschaft weiter unter Druck.
Umso wichtiger sind verlässliche Rahmenbedingungen, starke
gemeinnützige Partner und eine Wohnbauförderung, die Neubau und
Sanierung absichert.
„Die große Herausforderung der vergangenen Jahre war und ist,
trotz internationalem Kostendruck ausreichend leistbaren Wohnraum zu
schaffen. Die Entwicklung zeigt: Durch eine funktionierende
Wohnbauförderung, verlässliche gemeinnützige Partner und klare
Rahmenbedingungen gelingt es, den Wohnbau in Salzburg stabil zu
halten“, so Zauner.
Neben dem Neubau bleibt auch die Sanierung ein zentraler
Schwerpunkt. Für 2026 sind erneut 96,00 Millionen Euro für Sanierung
und laufende Instandhaltung vorgesehen. Damit werden bestehende
Wohngebäude modernisiert, die Energieeffizienz verbessert und
langfristig Betriebskosten gedämpft.
„Neubau und Sanierung gehören zusammen. Wer leistbares Wohnen
sichern will, muss neue Wohnungen schaffen und den Bestand
zukunftsfähig machen. Genau diesen Weg gehen wir in Salzburg
konsequent“, betont Zauner abschließend.