Wiener Netze-Stromnetzausbau: Trafo-Lieferung für das Umspannwerk in Achau

Wien (OTS) – 10 Meter lang und 88 Tonnen schwer: das sind die
Eckdaten des
Transformators, kurz Trafo, der heute in Achau für das neue
Umspannwerk der Wiener Netze angeliefert wurde. „Die Logistik für so
einen Transformator-Transport wird bereits bei der Standortwahl
mitgedacht“, erklärt Karoline Pinner, die Projektleiterin der Wiener
Netze für das Umspannwerk Achau. Streckenstudien müssen bereits vor
der Entscheidung für einen Standort grünes Licht geben, damit die
Trafos dann auch gut und sicher an ihrem Bestimmungsort eintreffen.
Die Transportfahrzeuge sind manchmal bis zu 40 Meter lang und die
Kurven auf der Strecke dürfen daher nicht zu eng und etwaige Tunnel
nicht zu tief sein. Denn die Anfahrtswege sind manchmal weit: Einer
der Transformatoren ist aus Slowenien importiert. Das Werk, das den
Trafo gebaut hat, befindet sich in Etra, in der Nähe von Ljubljana.
Der zweite Trafo wurde aus dem Umspannwerk Liesing angeliefert und
Nummer 3 kommt dann im Herbst aus einem Werk in Linz.

Die Trafos und die die Schaltanlagen – eine Hochspannungs-
Schaltanlage (110 kV) und zwei Mittelspannungs-Schaltanlagen (30 kV
und 20 kV) – werden noch heuer in Betrieb gehen.

Zwtl.: Umspannwerk für erneuerbare Energie

„Wir haben herausragende Werte, wenn es um die
Versorgungssicherheit geht. Und genau das wollen wir auch in Zukunft
so beibehalten. Deshalb bauen wir aus und investieren in das Umland
von Wien, damit die erneuerbaren Energien auch gut genutzt und an das
Stromnetz angeschlossen werden können“, betont Gerhard Fida,
Vorsitzender der Wiener Netze-Geschäftsführung beim Lokalaugenschein.

Und für die Zukunft ist vorgesorgt: Bei Bedarf kann das
Umspannwerk um weitere 3 Transformatoren erweitert werden.

Fotos zum Downloaden: https://tinyurl.com/TrafoAchau Copyright:
Wiener Netze/Manfred Tucherl

Zwtl.: Einblicke ins Wiener Stromnetz

Das Stromnetz der Wiener Netze ist rund 20.800 Kilometer lang –
quasi von Wien nach Los Angeles und retour. 47 Umspannwerke und rund
11.000 Trafostationen sorgen für den verlässlichen Energietransport:
Damit man in einem elektrischen Versorgungsnetz Energie mit hoher
Spannung und wenig Verlusten von A nach B bringen kann, wird in einem
Umspannwerk Hochspannung auf Mittelspannung umgespannt. In
Transformatorstationen wiederum wird Mittelspannung in die für einen
oder mehrere Haushalte notwendige Niederspannung umgewandelt.

Zwtl.: Über die Wiener Netze:

Die Wiener Netze sind Österreichs größter Kombinetzbetreiber –
sie bringen Strom, Gas, Fernwärme und Glasfaser-Telekommunikation
dorthin, wo sie gebraucht werden. Investitionen von mehr als 440
Millionen Euro jährlich fließen in die Instandhaltung und den Ausbau
der Netze. Mehr als 2 Millionen KundInnen in Wien, Teilen
Niederösterreichs und des Burgenlands profitieren von höchster
Versorgungsqualität. Die Wiener Netze sind Teil der Wiener Stadtwerke
-Gruppe.