Wien will es wissen: Wiener Senior:innenbeauftragte startet Befragung zu Digitalisierung

Wien (OTS) – Im Herbst 2025 wurde in der Stadt Wien erstmals eine
Umfrage zur
Altersfreundlichkeit durchgeführt. Mehr als 900 Wienerinnen und
Wiener ab 60 Jahren haben an der Umfrage teilgenommen.

„Die Rückmeldungen zeichnen ein lebendiges Bild davon, wie das
Leben in den Grätzeln wahrgenommen wird. Ziel der Befragung war es,
Wiens Stärken zum Thema Altersfreundlichkeit auszuloten und
Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Jede Rückmeldung hilft uns
dabei, Wien noch lebenswerter zu machen“ , erklärt Sabine Hofer-
Gruber, Senior:innenbeauftragte der Stadt Wien.

So erleben Wiener Senior:innen ihre Stadt

Die Ergebnisse zeigen ein positives Bild: Wien wird mehrheitlich
als altersfreundlich wahrgenommen. Besonders das Wohnen im Alter
sorgt bei den Wiener:innen über 60 Jahren für hohe Zufriedenheit. 81
% geben an, dass ihr Zuhause gut zugänglich ist. Gleichzeitig wurde
deutlich, dass die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum essenziell
für Lebensqualität im Alter ist und sich Senior:innen in manchen
Bereichen noch Verbesserungen wünschen.

Grundlage der Senior:innenbefragung 2025 war ein von der WHO
entwickelter Fragebogen, der bereits in anderen europäischen
Großstädten genutzt wurde. Die Stadt Wien war als erste
österreichische Stadt Teil des WHO-Netzwerkes „Age-Friendly Cities
and Communities”. Sabine Hofer-Gruber als Senior:innenbeauftragte der
Stadt Wien ist gemeinsam mit ihrem Team „Wien für Senior:innen“ im
Fonds Soziales Wien die koordinierende Stelle für das WHO-Netzwerk.

Altersfreundlichkeit: Wien ist vorne dabei – auch international

Auch im europäischen Vergleich liegt Wien in fast allen
Befragungskategorien im oberen Bereich der Zufriedenheitswerte.
Andere Städte die Befragungen durchgeführt haben waren Oldenburg,
Venedig, Palermo, Warschau/Krakau und Skopje. Besonders das Wohnen im
Alter (60+) erzielt überall sehr hohe Zufriedenheitswerte. Alle
Details sind auf der Beteiligungsplattform der Stadt Wien
veröffentlicht.

„Die Ergebnisse der Umfrage liefern ein wertvolles Stimmungsbild.
Eine altersfreundliche Stadt ermöglicht älteren Menschen ein gutes,
selbstbestimmtes und aktives Leben. Dieses positive Signal bestärkt
und motiviert auch den Fonds Soziales Wien in seiner Arbeit. Denn
unser Fokus liegt darauf, unseren knapp 58.600 FSW-Kund:innen in der
Pflege und Betreuung ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier
Wänden zu ermöglichen“ , sagt Susanne Winkler, Geschäftsführerin des
Fonds Soziales Wien.

NEU: Umfrage zu Digitalisierung jetzt mitmachen bis 31.5.2026

Digitalisierung ist allgegenwärtig und auch Teil der
Lebensrealität von Menschen über 60 Jahren. Darum befasst sich die
nächste Senior:innenbefragung mit Themen der digitalen Welt. „Ich
lade alle Wiener:innen ab 60 Jahren ein, ihre Erfahrungen zu teilen:
Welche digitalen Angebote nutzen sie bereits? Wo fühlen sie sich
sicher, wo besteht Unsicherheit? Und welche Unterstützung wäre im
Alltag wirklich hilfreich? So können in Zukunft bedarfsorientierte
Unterstützungsangebote entwickelt bzw. initiiert werden“ , erklärt
Sabine Hofer-Gruber.

Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 15 Minuten, ist
freiwillig und anonym. Die Befragung läuft bis 31. Mai 2026.

Jetzt mitmachen:
Senior:innenbefragung „Fit für die digitale Zukunft“