Wieder fatale Fehldiagnose: „Sie haben meine Mutter als Menschen gebrochen!“

Wals-Siezenheim (OTS) – Eine 84-jährige Frau bekam einen Befund, der
ihr kaum eine
Überlebenschance ließ: Nach der Entfernung einer zwei Zentimeter
kleinen Zyste im Kiefer ergibt die routinemäßige Gewebeuntersuchung
plötzlich die Schockdiagnose: hochgradig bösartiger Krebs.

Die Ärzte führen eine hoch komplexe Kiefer-OP durch, sie geben
ihr noch sechs Monate zu leben.
„Meine Mutter war ein so lebensfroher Mensch und auf einmal war’s ein
Häufchen Elend. Wenn hier einfach ins Gesunde von einem Menschen
hineinoperiert wird, (…) und sein Leben zerstört wird, das kann man
sich nicht vorstellen, welche Tragweite das hat“, sagt der Sohn der
Betroffenen bei BLICKWECHSEL.* Der Mutter wurde die Hälfte des
Unterkiefers entfernt. Außerdem erfolgte eine Halsausräumung in der
Lymphknoten, Muskelgewebe und Gefäße entfernt wurden.

„Meine Mutter ist durch diese Operation entstellt worden“, so der
Sohn weiter.*
Erst nach der Operation wird den Ärzten klar: Die Frau hatte keinen
Krebs.

Der Fall erinnert an eine fatale Fehldiagnose in Linz. Dort war
einer 30-jährigen Frau die gesunde Gebärmutter entfernt worden. In
der Steiermark deckte BLICKWECHSEL vor wenigen Monaten einen
ähnlichen Fall auf, bei dem einer Patientin nach einer falschen
Diagnose ein Teil der Lunge entfernt worden war.

Drei Frauen, drei Bundesländer, drei unterschiedliche
Krebsdiagnosen – und immer die gleiche Fehlerquelle: Eine Gewebeprobe
im Labor.

Wie kann das sein? Und wie sicher sind unsere Labore? Das
analysiert BLICKWECHSEL mit Sigurd Lax, einem langjährigen Pathologen
und Experten.

Der Beitrag zum Thema “Fatale Fehldiagnosen” ist bereits jetzt
zum Streamen bei ServusTV On verfügbar. Die ganze Sendung
“BLICKWECHSEL. Das Nachrichtenmagazin” gibt es heute, Do., 13.8., ab
21:15 Uhr bei ServusTV und ServusTV On.

*Zitate sind nur im Zusammenhang mit Angabe der Quelle
“Blickwechsel bei ServusTV” freigegeben!

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