Wien (OTS) – Zum Bericht der Wehrdienstkommission, der heute,
Dienstag,
vorgestellt wurde, betont SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim,
dass die angeführten Vorschläge zur Weiterentwicklung von Wehr- und
Zivildienst eine fundierte politische Debatte auf Basis der aktuellen
Rahmenbedingungen erfordern. „Der Bericht der Wehrdienstkommission
enthält viele Vorschläge für mögliche Verbesserungen, wirft aber auch
zahlreiche Fragen auf. Wir bekennen uns dazu, den Wehrdienst
attraktiver zu machen. Ebenso bekennen wir uns zu einer
funktionierenden Miliz, wobei es auch hier eine Attraktivierung
braucht“, so Seltenheim. Klar ist dabei die Positionierung der SPÖ in
Sachen Frauen und Wehrdienst. „Wir lehnen eine Wehrpflicht für Frauen
ab. Frauen sollen sich freiwillig verpflichten können, aber nicht
müssen“, hält Seltenheim gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. ****
„Viele der im Bericht enthaltenen Vorschläge werfen
arbeitsrechtliche Fragen auf, die unter enger Einbindung der
Sozialpartner geklärt werden müssen. Andere Vorschläge wiederum
hätten erhebliche finanzielle Auswirkungen und Kosten“, sagt
Seltenheim, der sich bei den Mitgliedern der Wehrdienstkommission für
die Ausarbeitung des fundierten Berichts bedankt. (Schluss) ls/bj