Wien (OTS) – Mit der neuen Mixed-Media-Installation Materials in
Conversation
präsentiert das Weltmuseum Wien ein Werk der ugandischen Künstlerin
Nabukenya Allen (Njola), das während ihrer PART-Residency in Wien
entstanden ist. Die Arbeit ist bis 31. August 2026 in der Säulenhalle
des Weltmuseums Wien zu sehen.
Aus Materialien aus Kampala und Wien – darunter Flip-Flops,
Yogamatten, Autoreifen, Plastiksäcke und gebrauchte Fahrradschläuche
– entwickelt Njola eine vielschichtige Reflexion über Wert, Konsum
und Entsorgung. Im Zentrum steht die Frage: Wer entscheidet, wann
etwas zu Abfall wird?
Die rund fünf Meter hohe Installation zeigt Szenen aus dem Alltag
der städtischen Abfallwirtschaft in Kampala. Figuren begleiten den
Weg von Müll durch die Stadt und verweisen auf die sozialen und
ökologischen Folgen unseres Konsums. Gleichzeitig macht die
Einbindung von Materialien aus Wien deutlich, dass Fragen nach
Ressourcen, Verantwortung und Kreislaufwirtschaft globale Dimensionen
haben.
Materials in Conversation knüpft an Njolas Installation Kiteezi
an, die derzeit im Theseustempel im Wiener Volksgarten zu sehen ist.
Beide Arbeiten sind Teil von WMW Contemporary, dem Ausstellungsformat
des Weltmuseums Wien für zeitgenössische künstlerische Positionen.
Die 1991 in Uganda geborene Künstlerin setzt sich in ihrer Arbeit
intensiv mit Umweltzerstörung, Materialtransformation und kollektiver
Verantwortung auseinander. Von Mai bis Juni 2026 war sie als Artist
in Residence bei PART International Art Residency Austria in
Kooperation mit dem Weltmuseum Wien zu Gast.
Zwtl.: Materials in Conversation
Ort: Säulenhalle, Weltmuseum Wien
Laufzeit: 14. Juli bis 31. August 2026
Presseunterlagen finden Sie hier .
Zwtl.: Njola Impressions: Kiteezi
Ort: Theseuestempel, Volksgarten
Laufzeit: bis 11. Oktober 2026
Presseunterlagen finden Sie hier .