Wien (OTS) – Ein schwerer Unfall erschüttert den Bau am Alsergrund.
Vier Arbeiter
sind tot. Ein Kollege kämpft im Spital ums Überleben. Ein Gerüst ist
eingestürzt – mitten bei der Arbeit. Die Gedanken der Gewerkschaft
BAU-HOLZ (GBH) sind in diesen Stunden bei den Familien und
Angehörigen der Opfer.
Für die GBH ist klar: Das muss lückenlos aufgeklärt werden. „Wir
fordern volle Aufklärung. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren
Familien und den Kolleginnen und Kollegen auf der Baustelle“, sagt
GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch sichtlich
betroffen.
Der Unfall zeigt einmal mehr, wie wichtig Arbeitnehmer:innen-
Schutz speziell am Bau ist. „Der Schutz der Gesundheit der
Bauarbeiter:innen muss immer und überall an erster Stelle stehen. Da
gibt es keinen anderen Weg. Wenn so etwas passiert, muss genau
hingeschaut werden. Und es muss gehandelt werden“, fordert Muchitsch.
Die GBH fordert daher:
1. Rasche und vollständige Aufklärung
2. Klare Antworten, wie es zu diesem Unglück kommen konnte
3. Aus Fehlern lernen, um solche Unfälle künftig bestmöglich zu
verhindern
4. Konsequente Kontrollen auf allen Baustellen
„Vom Auftraggeber über die Auftragnehmer bis zu den handelnden
Menschen auf der Baustelle tragen alle Verantwortung. Es geht um
Menschenleben. Es muss alles getan werden, damit jeder Bauarbeiter am
Abend gesund nach Hause kommt“, so Muchitsch abschließend.