Versteckte KI Agenten könnten zu den neuen Gatekeepern des Handels werden – warnt neues Fintech 2040 Paper (FOTO)

Berlin (OTS) – Eine neue Riverty -Studie aus der Reihe Fintech 2040
gemeinsam mit
Professor Roland Frank zeigt, wie sich KI-Agenten von reinen
Assistenzsystemen zu autonomen Akteuren entwickeln. Künftig können
sie Produkte im Namen von Verbrauchern heraussuchen, auswählen und
kaufen – und damit die Zukunft von E-Commerce und Payments
grundlegend verändern.

Das Paper mit dem Titel Agentic Commerce: China’s Lead, Europe’s
Choice argumentiert: Der nächste große Bereich im digitalen Handel
ist nicht mehr nur die Aufmerksamkeit der Konsumenten. Entscheidend
wird vielmehr die versteckte „Trust- und Protokollschicht“ hinter KI-
gesteuerten Transaktionen.

Während Unternehmen früher vor allem um Klicks, Rankings und
Conversions konkurrierten, verlagert Agentic Commerce den
Wettbewerbsvorteil. Künftig zählen vor allem Maschinenlesbarkeit,
Zahlungsautorisierung, vertrauenswürdige Ausführung und die
Interoperabilität zwischen KI-Systemen.

China bietet bereits einen ersten Ausblick auf diese Entwicklung.
Ökosysteme wie Alibabas Qwen und ByteDances Douyin zeigen, wie KI-
Agenten Commerce, Payments, Empfehlungslogiken und digitale Services
nahtlos verbinden können – in hoch integrierten
Verbraucherumgebungen.

Vertrauen in KI: zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Gleichzeitig sind Konsumenten noch nicht bereit, die Kontrolle
vollständig abzugeben. Eine aktuelle, repräsentative Consumer-Umfrage
von Riverty und Adyen zeigt: Viele stehen KI-unterstütztem Shopping
offen gegenüber. 93 Prozent möchten jedoch jederzeit die Möglichkeit
haben, Kaufentscheidungen der KI zu prüfen oder zu stoppen. Die
meisten Befragten würden KI-Agenten nur eine begrenzte
Ausgabenbefugnis einräumen. Zudem erwarten sie volle Transparenz
darüber, wie Entscheidungen zustande kommen.

Diese Ergebnisse stützen eine zentrale Schlussfolgerung des
Papers: Die Zukunft von Agentic Commerce wird ebenso sehr durch
Vertrauen bestimmt wie durch Technologie.

Für Europa ergibt sich daraus eine strategische Wahl. Statt hoch
integrierte Plattformmodelle aus China oder den USA zu kopieren,
könnte Europa – so das Paper – ein eigenes Modell für Agentic
Commerce entwickeln. Eines, das auf Interoperabilität, transparenten
Berechtigungen, vertrauenswürdigen Zahlungsprozessen und klarer
Verbraucher-Verantwortlichkeit basiert.

Das Paper ist Teil der Fintech 2040 -Reihe von Riverty. Sie
untersucht die Veränderungen in Finanzdienstleistungen, im digitalen
Handel und im Konsumverhalten.

Das vollständige Paper können Sie hier herunterladen:
https://www.riverty.com/en/business/company/fintech-2040/

Über Riverty Group

Riverty ist eine treibende Kraft im Fintech-Sektor und in zehn
europäischen Ländern aktiv. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitenden bietet
das Unternehmen der Bertelsmann-Gruppe Payment-, Inkasso- und
Factoring-Lösungen, die Unternehmen und Privatpersonen beim
Management finanzieller Prozesse und Zahlungsströme unterstützen. Das
Unternehmen verfügt über mehr als 60 Jahre Erfahrung im
Finanzdienstleistungsbereich, die bis ins Jahr 1960 zurückreicht.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at