St. Pölten (OTS) – An einem der schönsten Plätze in Niederösterreich
an der Donau, am
Nibelungenplatz in Tulln, „und damit direkt an der Lebensader der
Raddestination Niederösterreich, hier am Donauradweg“, gaben
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Michael Duscher,
Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, am heutigen Freitag den
Startschuss für die Radsaison in Niederösterreich.
„Der Donauradweg ist wesentlich mehr als nur eine Radroute durch
unser Bundesland, er verbindet auf insgesamt 1.200 Kilometern
Deutschland, Österreich sowie Ungarn, und der schönsten Teil führt
durch Niederösterreich“, sagte die Landeshauptfrau und sprach davon,
dieses wichtige touristische Aushängeschild durch die Zusammenarbeit
mit Tourismusorganisationen aus Österreich, Ungarn und Deutschland
weiter zu stärken: „Unter dem Titel ‚Discover Your Danube“ wollen wir
diesen Erlebnisraum noch stärker sichtbar machen und vermehrt
internationale Gäste ansprechen“.
Und wer internationale Gäste ansprechen wolle, müsse höchste
Qualität und ein außergewöhnliches Gesamterlebnisse bieten, fuhr Mikl
-Leitner fort und verwies auf das Projekt „Donauradweg 3.0“: „Nur
rund ein Drittel der Radlerinnen und Radler am Donauradweg bleibt
auch über Nacht, und nur sieben Prozent fahren die gesamte Strecke
von Passau bis Wien bzw. Bratislava. Hier ist noch Luft nach oben,
deshalb investieren wir bis 2028 über 600.000 Euro in eine bessere
Orientierung, mehr Sichtbarkeit für Angebote im Umland sowie ein noch
stärkeres Gesamterlebnis entlang der Strecke.“ Damit solle die
Aufenthaltsdauer der Gäste verlängert, die Wertschöpfung für die
Region gesteigert und die Verteilung der Radfahrerinnen und Radfahrer
optimiert werden.
Auch das Angebot entlang der Strecke werde weiterentwickelt, u.
a. durch 27 neue, von Siggi Hofer künstlerisch gestaltete
„Donauwellen“-Tafeln, die bis Sommer aufgestellt sein sollen. „Unser
Ziel ist klar: Wir wollen, dass die Gäste nicht nur durchfahren,
sondern bleiben, einkehren, übernachten, die Region entdecken und das
Gesamterlebnis Niederösterreich verspüren“, betonte die
Landeshauptfrau und erläuterte, dass der Radtourismus bereits jetzt
für jährlich circa 400.000 Nächtigungen und rund 60 Millionen Euro
Wertschöpfung im ganzen Land sorge.
Von zentraler Bedeutung dabei seien die zehn Top-Radrouten auf
einer Länge von 1.500 Kilometern, die regionale Ausflugsradrouten im
Umfang von 4.000 Kilometern, 6.000 Kilometer Mountainbike-Strecken
und 24 Gravelbike-Routen auf einer Länge von 2.000 Kilometern,
präzisierte die Landeshauptfrau und verwies auf laufende
Investitionen etwa in den Triesting-Gölsental-Radweg sowie den
Ybbstalradweg, der mit Investitionen von über 1,8 Millionen Euro um
55 Kilometer verlängert werde. „Wir wollen Niederösterreich zu
Europas Nummer 1-Radeldorado machen“, meinte Mikl-Leitner
abschließend.
Michael Duscher nannte den Donauradweg, auf dem jährlich 900.000
Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs seien, die „Route 666 für
Radurlauber in Niederösterreich“, die von der Wachau bis in die Donau
-Auen vieles zeige, was das Land zu bieten habe: „Das Projekt
‚Donauradweg 3.0‘ soll mit einem einheitlichen Leitsystem, mit neuen
Karten und Landmark-Säulen dazu einladen, auch das Um- und Hinterland
zu erkunden. Insgesamt sind darin 58 Gemeinden direkt am Donauradweg
und 108 im Umland eingebunden.“
Zudem werde die Qualitätsoffensive „Radpartner Niederösterreich“
mit aktuell 390 Mitgliedern weiter ausgebaut und das Mountainbike-
Modul für Gäste aus Tschechien und der Slowakei stärker international
positioniert. Nicht zuletzt wird es acht neue Radverkehrszählanlagen
geben, um auf Basis des erhobenen Nutzerverhaltens die Angebote
gezielt weiterentwickeln zu können.
„Mit der malerisch gestalteten Donaulände bietet Tulln schon
lange ein mehr als attraktives Umfeld für die tausenden
Radfahrerinnen und Radfahrer, die auf dem Donauradweg unterwegs sind.
Mit dem entsiegelten und neugestalteten Nibelungenplatz hat die
Gartenstadt vor zwei Jahren einen weiteren Anziehungspunkt
geschaffen, der diese Radtouristen auch zu längeren Aufenthalten
animiert“, meldete sich auch Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk
zu Wort.
Nähere Informationen bei der NÖ Werbung unter 02742/9000-19844,
Sophie Seeböck, und e-mail [email protected] bzw. beim Büro
LH Mikl-Leitner unter 0676/81212253, Andreas Csar, und e-maikl
[email protected] .