Wien (OTS) – Wie die „Krone“ heute, Freitag, berichtet, ist auch die
FPÖ Kärnten
eng mit rechtsextremen Strukturen verflochten. Viktor Erdesz, der
neue Landesobmann der Jungen Freiheitlichen in Kärnten, gilt als
Verbinder zu den rechtsextremen Identitären und soll an einschlägigen
rechtsextremen Veranstaltungen teilgenommen haben. Für SPÖ-
Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim sind diese Enthüllungen ein
weiterer Beleg dafür, dass mit der FPÖ kein Staat zu machen ist:
„Seit Wochen jagt in der FPÖ ein rechtsextremer Skandal den nächsten.
Immer neue Verbindungen der FPÖ zu Rechtsextremen werden sichtbar,
immer neue ‚Einzelfälle‘ erschüttern das Land. FPÖ-Chef Kickl, der
seit Wochen zu den unerträglichen Vorfällen schweigt, muss endlich
Verantwortung übernehmen“, so Seltenheim, der ergänzt: „Herr Kickl,
was muss noch passieren, damit Sie sich endlich distanzieren? Es ist
allerhöchste Zeit, dass Sie einen klaren Trennstrich zu den
rechtsextremen Identitären ziehen und alle Verbindungen zum
Rechtsextremismus kappen – personell, inhaltlich und ideologisch“,
sagt Seltenheim gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
„Am Sonntag wurde bekannt, dass sich unter den Tatverdächtigen
der Attacke auf einen Taxifahrer in Leoben ein damaliger
parlamentarischer Mitarbeiter eines FPÖ-Abgeordneten befand. Am
Donnerstag stellte sich heraus, dass ein weiterer ehemaliger
Mitarbeiter eines FPÖ-Mandatars bei einer rechtsextremen
Gewaltattacke vor dem Parlament anwesend war. Und am Freitag macht
ein Kärntner FPÖ-Jungfunktionär Schlagzeilen, der mit einem
Wehrmachts-Foto zu einer Veranstaltung eingeladen hat“, so
Seltenheim, der sich fragt, welche rechtsextremen Umtriebe der FPÖ
wohl in den kommenden Tagen noch öffentlich werden?
Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Kickl hat die FPÖ
zur Kenntlichkeit radikalisiert. Es ist kein Wunder, dass selbst in
den Reihen der FPÖ immer mehr Mitgliedern ‚übel‘ wird, weil der
aktuelle Kurs ‚in eine rechtsextreme und deutschnationale Richtung‘
abdriftet und sie aus der Kickl-Partei austreten“, so Seltenheim mit
Verweis auf Stellungnahmen ehemaliger Mitglieder der FPÖ-Jugend
Kärnten.
„Die FPÖ hetzt und spaltet und ist ein großes Risiko für die
Demokratie und die Sicherheit in Österreich“, so Seltenheim. Die SPÖ
setzt mit der Initiative ‚WIR SIND MEHR‘ ein klares Zeichen gegen
Rechtsextremismus, Hass und Menschenfeindlichkeit – mehr dazu unter:
Wir sind mehr – Dein Zeichen gegen Rechtsextremismus (Schluss) ls/mb