SPÖ-Herr: „Neue EU-Studie bestätigt unseren Einsatz für Millionärssteuern“

Wien (OTS) – Eine neue Studie im Auftrag der EU-Kommission zeigt,
dass
Millionärssteuern zu mehr Steuergerechtigkeit beitragen. Während
Arbeit und Konsum vergleichsweise hoch besteuert werden, werden
extrem hohe Vermögen in Österreich praktisch gar nicht besteuert.
„Eine große Mehrheit in Österreich ist für eine Millionärssteuer. Die
Studie bestätigt uns in unserem Einsatz“, so SPÖ-Klubvize Julia Herr.
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Laut Studienautor:innen gebe es „gute Gründe“, den Beitrag
vermögensbezogener Steuern zu erhöhen. Millionärssteuern seien dann
am wirksamsten, wenn sie ausschließlich sehr vermögende Personen
betreffen und hohe Freibeträge vorsehen: „Genau das ist unser Ansatz.
Breite Schultern müssen mehr beitragen“, so Herr.

Für Österreich attestiert die Studie: Eine Mindeststeuer von 2
Prozent auf das Nettovermögen der Milliardäre in Österreich könnte
jährlich rund 1,9 Milliarden Euro einbringen, bei einem Satz von 3
Prozent wären es 3,4 Milliarden Euro. In der Studie wird auch
angeführt, dass rund 70 Prozent aller Menschen in Österreich eine
Millionärssteuer befürworten würden. Die jüngsten Umfrage-Ergebnisse
im Kurier bestätigen dieses Bild. „Es gibt eine breite Mehrheit für
einen Beitrag der breiten Schultern“, so Herr.

„Die Studienautor:innen schreiben, dass sich in Österreich vor
allem die SPÖ für eine Einführung von Millionärssteuern einsetzt. Das
freut uns nicht nur, sondern ist auch eine besondere Motivation,
weiterhin mit vollem Einsatz für ein faires Steuersystem zu kämpfen“,
so Herr.

„Schon beim letzten Doppelbudget haben wir uns für einen
gerechten Beitrag der breiten Schultern für die Budgetsanierung
eingesetzt – Stichwort Bankenabgabe, Stiftungssteuern und
Energiekonzern-Beiträge. Und auch beim Budget für die nächsten Jahre
werden die besonders Vermögenden und jene, die in den letzten Jahren
profitiert haben, wieder einen starken Beitrag leisten müssen“,
betont Herr abschließend. (Schluss) mf/lw