Eisenstadt (OTS) – Die Initiative „Sei keine Dreckschleuder –
Straßengräben sind keine
Mülldeponie“ findet auch in diesem Jahr eine Fortsetzung. Die
Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung steht nach wie vor im
Mittelpunkt von „Sei keine Dreckschleuder“. In diesem Jahr gibt es
zwei Schwerpunkte: auf der einen Seite der Hinweis auf die positiven
Auswirkungen auf das Müllaufkommen in Straßengräben durch die
Einführung des Pfandsystems für PET-Flaschen und Getränkedosen. Auf
der anderen Seite das noch immer anhaltende starke aber oft
unterschätzte Problem der weggeworfenen Zigarettenstummel.
Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden diese Schwerpunkte der
diesjährigen Kampagne von Infrastrukturlandesrat Mag. Heinrich
Dorner, Landesumweltanwalt DI Dr. Michael Graf, Baudirektor DI (FH)
Wolfgang Heckenast, den Obmännern des Burgenländischen Müllverbands (
BMV) Michael Lampel und Johannes Hornek (i.V. für Obmann-Stv. Georg
Rosner) und ORF-Landesdirektor Mag. Werner Herics präsentiert.
Zwtl.: Programmschwerpunkt mit Radio Burgenland-Gewinnspiel „Lassen
Sie sich pflanzen“
In drei Aktionswochen – vom 6. bis 26. Oktober 2025 – wird der
ORF Burgenland in seinen Medien – TV, Radio und Internet – die
Initiative erneut intensiv mit Spots und redaktionellen Beiträgen
begleiten.
Nach dem Erfolg in den vergangenen Jahren ist das Radio
Burgenland-Gewinnspiel „Lassen Sie sich pflanzen – Wir pflanzen Ihnen
einen Baum“ wieder Teil der Kampagne. In den drei Aktionswochen
werden täglich Jungbäume auf Radio Burgenland verlost.
Zwtl.: „Sei keine Dreckschleuder“: Die Partner
Infrastrukturlandesrat Mag. Heinrich Dorner: „Fachgemäße
Abfallentsorgung bleibt auch in Zukunft ein zentrales Anliegen.
Deshalb ist es wichtig, mit der Aktion ‚Sei keine Dreckschleuder‘
weiterhin das Bewusstsein in der Bevölkerung dahingehend zu schärfen.
Alle Partner, die diese Initiative seit Jahren begleiten und
umsetzen, eint das gemeinsame Engagement für eine saubere Umwelt und
eine nachhaltige Zukunft. Oberstes Ziel ist und bleibt,
Verhaltensänderungen zu fördern und somit langfristig Kosten sowie
Umweltschäden durch achtloses Wegwerfen von Müll zu reduzieren.“
Landesumweltanwalt DI Dr. Michael Graf: „Die Umweltanwaltschaft
ist natürlich wieder Teil der Initiative ‚Sei keine Dreckschleuder‘.
Wir leben in schwierigen Zeiten. Kriege in der Ukraine und in Gaza,
sowie verhaltensauffällige Präsidenten dominieren die
Medienlandschaft und lassen viele von uns abstumpfen gegenüber
Themen, die uns vordergründig nicht unmittelbar betreffen. Doch
gerade jetzt ist es wichtig, den Fokus wieder auf den Schutz unserer
Umwelt zu legen. Die spürbaren Klimaveränderungen fordern ihren
Tribut. Unsere Umwelt ist nicht mehr in der Lage, unseren sorglosen
Umgang mit Ressourcen, Natur und Boden zu verzeihen. Die Kampagne
‚Sei keine Dreckschleuder‘ widmet sich seit vielen Jahren der
Bekämpfung der unnötigen Verschmutzung unserer Umwelt. Trotz der
Herausforderungen ist eine breite Bewusstseinsbildung wichtiger denn
je, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Setzen wir uns
weiterhin für eine saubere Zukunft ein.“
Baudirektor DI (FH) Wolfgang Heckenast: „Die Sauberkeit im
Bereich unserer Landestraßen und Gewässer ist entscheidend für
Verkehrssicherheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Allein in der
Landestraßenverwaltung entstehen jährlich rund eine Million Euro
Kosten und 20.000 Arbeitsstunden durch Müllentsorgung. Mit der
Kampagne ‚Sei keine Dreckschleuder‘ setzt das Land Burgenland seit 15
Jahren klare Zeichen gegen Vermüllung und Umweltverschmutzung – mit
Erfolg: Weniger Abfälle und weniger Arbeitsstunden. Ein besonderer
Schwerpunkt liegt derzeit beispielweise auf der richtigen Entsorgung
von Zigarettenstummeln: mit neu montierten Aschenbechern an Park&Ride
-Anlagen wird auch hier ein wichtiger Beitrag für Sauberkeit und
Lebensqualität im Burgenland gesetzt.“
Michael Lampel und Johannes Hornek, Obmänner Burgenländischer
Müllverband (BMV): „Ein Zigarettenstummel kann bis zu 40 Liter
Grundwasser verunreinigen, Plastikreste zerfallen zu Mikroplastik und
bleiben für immer in unseren Böden. Das zeigt deutlich: Achtlos
weggeworfener Abfall ist kein kleines Ärgernis, sondern eine große
Gefahr für Natur, Tiere und Menschen. Unser Ziel ist es, Bewusstsein
zu schaffen und die Menschen zu motivieren, Verantwortung zu
übernehmen – für die Umwelt und für die nächsten Generationen.“
„Flurreinigungsaktionen sind weit mehr als nur das Einsammeln von
Abfall. Sie sind ein lebendiges Beispiel dafür, dass Umweltschutz
Freude machen, Menschen verbinden und Bewusstsein schaffen kann.
Kinder und Jugendliche lernen Verantwortung zu übernehmen, Erwachsene
erfahren, wie wertvoll ihr Beitrag ist, und die Gemeinden erleben,
dass Zusammenhalt für eine saubere Umwelt sichtbar Früchte trägt.“
ORF-Landesdirektor Mag. Werner Herics: „Seit 2010 gestaltet der
ORF Burgenland für die Initiative ‚Sei keine Dreckschleuder‘ jährlich
einen umfassenden Programmschwerpunkt in TV, Radio und Internet. Uns
kommt eine wichtige Rolle in der Bewusstseinsbildung und
Sensibilisierung für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu. Denn
Bewusstsein ist der Schlüssel für nachhaltige Veränderungen. In den
diesjährigen Aktionswochen wird der ORF die Initiative erneut
intensiv mit Spots und redaktionellen Beiträgen begleiten. Auch unser
beliebtes Radio-Gewinnspiel ‚Lassen Sie sich pflanzen – Wir pflanzen
Ihnen einen Baum ‚ begleitet wieder die Kampagne. Indem wir Jungbäume
als Gewinn bereitstellen, verdeutlichen wir den Gedanken der
Kampagne: Müll zu vermeiden bedeutet, die Natur zu schonen. Jeder
gepflanzte Baum steht für neues, nachhaltiges Wachstum – Wer Müll
vermeidet, schützt die Umwelt, und ein Baum steht als positives
Sinnbild für diese Zukunft.“
„Sei keine Dreckschleuder“ ist eine Initiative von ORF
Burgenland, der Landesstraßenverwaltung und der
Landesumweltanwaltschaft gemeinsam mit dem Burgenländischen
Müllverband.