Wien (OTS) – Markus Poschner tritt mit Beginn der Saison 2026/27 im
September
seine neue Position als Chefdirigent des ORF Radio-
Symphonieorchesters Wien an. Unter dem Motto „Neue Wege. Neue Nähe“
will der 55-Jährige eine neue Ära des Radio-Symphonieorchesters in
Wien einläuten. Poschner kann dabei bereits auf eine mehrjährige,
erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem RSO mit gemeinsamen Konzerten,
Tourneen und Auszeichnungen zurückblicken. Mit Konzerteinführungen
und neuen Formaten wie „Poschners Meilensteine“ oder „rso@work“ hat
Poschner bereits erste Maßstäbe gesetzt.
Markus Poschner ist seit 2017 Chefdirigent des Bruckner Orchester
Linz, wo er mit der Saison 2026/27 seine letzte Saison bestreitet.
Seit der Saison 2025/26 ist er zudem Chefdirigent des
Sinfonieorchesters Basel. Ab der Saison 2027/28 wird er außerdem
Music Director des Utah Symphony Orchestra. Poschner folgt als
Chefdirigent des RSO auf Marin Alsop, die das Orchester seit 2019 mit
ihrer ganz persönlichen künstlerischen Ausrichtung geprägt hat und
dem Orchester weiter verbunden bleibt.
ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher: „Mit Markus Poschner
gewinnt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien eine künstlerische
Persönlichkeit, die internationale Erfahrung mit großer Neugier und
spürbarer Nähe zum Publikum verbindet. Seine profunde Werkkenntnis,
seine stilistische Vielseitigkeit und seine Leidenschaft für den
Dialog machen ihn zu einem Dirigenten, der Musik nicht nur auf
höchstem Niveau gestaltet, sondern sie auch unmittelbar erlebbar
macht. Ich bin überzeugt, dass er gemeinsam mit dem ORF RSO Wien
neue, überraschende Perspektiven auf das symphonische Repertoire
eröffnen und das Publikum mit intensiven, inspirierenden
Konzerterlebnissen begeistern wird.“
Markus Poschner über seine neue Aufgabe: „Es ist für mich eine
große Ehre und vor allen Dingen Freude, die Position des
Chefdirigenten des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien zu übernehmen.
Dieses Orchester steht wie kaum ein anderes für künstlerische
Neugier, Exzellenz und den Mut, immer wieder außergewöhnliche Wege zu
gehen. Genau darin liegt für mich die Kraft von Musik: nicht das
Erwartbare zu bestätigen, sondern gemeinsam das Besondere, das nur im
Moment entsteht, zu suchen. Ich freue mich darauf, mit diesen
großartigen Musikerinnen und Musikern des RSO unsere künstlerische
Handschrift weiter zu entwickeln – mit Offenheit, Leidenschaft und
immer der Bereitschaft zum Risiko. Wir wollen unser Publikum
berühren, überraschen und herausfordern und Musik als etwas
unmittelbar Gegenwärtiges erfahrbar machen, als Lebenselixier für
unsere Seele in einer sehr komplex gewordenen Welt.“
ORF-RadioKulturhaus- und ORF-RSO-Wien-Chef Thomas Wohinz: „Mit
Markus Poschner geht das ORF Radio-Symphonieorchester Wien einen
weiteren wichtigen Schritt in die vor drei Jahren begonnene
Weiterentwicklung zum Medienorchester. Wir bleiben unseren
musikalischen Wurzeln und unserer besonderen programmlichen Rolle als
Orchester des ORF verbunden – öffnen uns jedoch noch stärker unserem
Publikum. So wollen wir gemeinsam mit unserem neuen Chefdrigenten das
RSO als vielseitiges Medienorchester weiterentwickeln – auf der
Bühne, im Radio, im TV und im Stream.“
Angelika Möser, künstlerische Leiterin des ORF RSO Wien: „Mit
Markus Poschner beginnt für das ORF Radio-Symphonieorchester Wien ein
neuer, spannender Abschnitt. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame
künstlerische Arbeit und darauf, mit ihm die besondere Verbindung
zwischen dem Orchester und seinem Publikum weiter zu stärken. Seine
Offenheit, seine Energie und sein Anspruch an musikalische Qualität
passen hervorragend zum RSO mit seinen vielfältigen Aufgaben und
seinem Weg in die Zukunft.“
Markus Poschner: Mehrfach ausgezeichneter Dirigent mit
internationaler Erfahrung
Seit der Auszeichnung mit dem Deutschen Dirigentenpreis gastiert
Markus Poschner regelmäßig bei Spitzenorchestern und führenden
Opernhäusern der Klassik-Welt, im Jahr 2022 eröffnete er die
Bayreuther Festspiele mit einer Neuproduktion von „Tristan & Isolde“.
Zur Spielzeit 2026/27 wird der gebürtige Münchner, der zudem
leidenschaftlicher Jazz-Pianist ist, neuer Chefdirigent des
traditionsreichen RSO Wien, bereits 2025/26 trat er die Position als
Chefdirigent des Sinfonieorchester Basel an. Seit 2015 ist er
Chefdirigent des Orchestra della Svizzera italiana, mit dem er den
renommierten International Classical Music Award 2018 für die
Gesamteinspielung der Brahms-Symphonien sowie erneut 2025 für seine
Hindemith/Schnittke-Aufnahme gewann. Für die Gesamtaufnahme
sämtlicher Bruckner-Symphonien mit dem Bruckner Orchester Linz,
dessen Chefdirigent Poschner seit 2017 ist und für das er 2026/27
seine letzte Saison bestreiten wird, sowie dem RSO Wien, erhielt er
2024 den Special Achievement Award der Jury der ICMA (International
Classical Music Awards). Sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern
steht ebenso in der Saison 2026/27 an wie das an der Semperoper
Dresden. Ab 2027/28 übernimmt Markus Poschner außerdem die Position
als Music Director des Utah Symphony Orchestra. Seine Einspielung von
Offenbachs „Maître Péronilla“ mit dem Orchestre National de France
wurde mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2021
ausgezeichnet.
Seine langjährige Tätigkeit in Österreich als Chefdirigent und
Geschäftsführer des Bruckner Orchesters Linz seit 2017 unterstreicht
Poschners enge Verbundenheit mit der heimischen Musiklandschaft.
Inhaltlich wird er als Chefdirigent neue Akzente setzen: Neben der
Pflege und Aufführung zeitgenössischer Musik, die seit jeher ein
zentrales Anliegen des ORF RSO Wien ist, sollen eine Verbreiterung
des Repertoires sowie innovative Konzert- und Probenformate das
künstlerische Profil des Orchesters für alle weiterentwickeln. Mit
seiner Bestellung setzt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien auf
eine Persönlichkeit, die die Balance zwischen Innovation und
Tradition sucht und das Orchester mit neuen Impulsen in die Zukunft
führt.
Über das Radio-Symphonieorchester
Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien (RSO) zählt zu den
international anerkannten Spitzenorchestern Europas. Seit seiner
Gründung 1969 steht es für eine außergewöhnliche Programmvielfalt,
die das klassisch-romantische Repertoire ebenso umfasst wie Werke der
Moderne und zeitgenössische Musik, darunter jährlich mehrere Ur- und
Erstaufführungen. Das RSO ist regelmäßig in Wiens großen Konzertsälen
und bei internationalen Festivals präsent, gastiert weltweit und hat
sich auch als Opern- und Filmorchester etabliert. Zahlreiche
preisgekrönte Einspielungen, eine Grammy-Nominierung 2025 sowie ein
starkes Engagement in Musikvermittlung und Nachwuchsförderung
unterstreichen seine künstlerische Bedeutung. Beheimatet im ORF
RadioKulturhaus erreicht das RSO sein Publikum über Konzerte ebenso
wie über Radio, TV und digitale Plattformen des ORF.
Nähere Informationen sind abrufbar unter https://rso.ORF.at/ .