ÖVP – Zierfuß: Schulbau in der Castelligasse erstes Opfer der rot-pinken Misswirtschaft

Wien (OTS) – „Das Milliardenloch im Wiener Stadtbudget führt nun
dazu, dass SPÖ
und Neos keine Schulen mehr ausbauen können. Lange geplante und
hundertfach angekündigte Schulumbauten werden aktuell aufgrund der
Budgetsituation abgesagt. Dass es in dieser Stadt unter einer Neos-
Bildungsverantwortung einmal so weit kommen muss, ist tatsächlich
unfassbar. Die jahrelange Misswirtschaft und verantwortungslose
Schuldenpolitik fordert ihre ersten Opfer“, so der Bildungssprecher
der Wiener Volkspartei, Klubobmann Harald Zierfuß zum Stopp des neuen
Schulstandortes in der Castelligasse in Margareten.

„Gerade in Margareten, wo 76,6 Prozent der Schulanfänger wegen
fehlender Deutschkenntnisse mit außerordentlichem Status geführt
werden müssen, wird nun an der Bildungsinfrastruktur gespart“, so
Zierfuß. „Wenn Wien sparen muss, dann sicher nicht bei der Bildung,
die bereits eine riesengroße Baustelle ist. Gespart werden muss dort,
wo strukturelle Probleme bestehen – etwa durch eine umfassende Reform
der Mindestsicherung, durch eine effiziente Fördermittelkontrolle
etwa bei den Kindergärten, das grundsätzliche Durchforsten der
zahlreichen Förderungen der Stadt sowie durch Bürokratieabbau und
echte Effizienzsteigerungen in der Verwaltung“, so Zierfuß.

„Wenn der Bau von Bildungsinfrastruktur verzögert oder auf die
lange Bank geschoben wird, endet das in Wien zumeist in Containern.
Es beeinträchtigt unmittelbar den Schulalltag von Schülerinnen und
Schülern, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie das gesamte Wiener
Bildungssystem. Kinder dürfen nicht die Leidtragenden der
finanziellen Misswirtschaft im Wiener Budget sein“, so der
Bildungssprecher abschließend.