Österreichs Zoofachhandel fordert Senkung der Mehrwertsteuer auf Futter für Heimtiere

Wien (OTS) – Der österreichische Zoofachhandel spricht sich klar für
eine
Reduktion der Mehrwertsteuer auf Futtermittel für Heimtiere aus.
Aufgrund der steigenden Kosten in anderen Sektoren wäre eine Senkung
der Mehrwertsteuer ein wichtiges Zeichen für den nationalen
Zoofachhandel, um insbesondere dem grenzüberschreitenden Preisdruck
entgegenzuwirken.

„Fachgeschäfte stehen nicht nur für regionale Wertschöpfung und
gesicherte Arbeitsplätze, sondern auch für qualifizierte Beratung,
verantwortungsvollen Verkauf und hohe Qualitätsstandards“, so der
Berufsgruppensprecher des heimischen Zoofachhandels der
Wirtschaftskammer Österreich, Andreas Popper. Durch eine Senkung wäre
es heimischen Zoofachhändler:innen möglich, ihren Kund:innen
qualitatives Heimtierfuttermittel zu günstigeren Preisen anzubieten.

Auch auf Ebene der Konsument:innen wäre eine Senkung stark
entlastend. In jedem 2. Haushalt in Österreich lebt zumindest ein
Heimtier. Rund 5 Millionen Heimtiere werden somit in Österreich
gehalten.

„Angesichts steigender Lebenshaltungskosten geraten auch immer
mehr Tierhalter:innen finanziell unter Druck. Die Versorgung ihrer
geliebten Haus- und Heimtiere darf für Österreich:innen daher nicht
zum Luxus werden“, sagt Popper.

Für Tierhalter:innen sind Heimtiere Familienmitglieder.
Hochwertige und bedarfsgerechte Ernährung ist eine zentrale
Voraussetzung für die Gesundheit von Heimtieren und somit ein
Grundbedürfnis von Halter:innen.

„Eine Reduzierung der Mehrwertsteuer von derzeit 13% auf danach
10% würde jeden Haushalt spürbar entlasten! Die Maßnahme wäre demnach
sowohl für den Zoofachhandel als auch für die Konsument:innen eine
sinnvolle und spürbare Entlastung“, so Popper abschließend. (
PWK029/DFS)