ÖGB zu Global Wealth Report: „Höhere Steuern auf Millionenvermögen und Millionenerbschaften nötig“

Wien (OTS) – Laut dem Global Wealth Report der Beratungsfirma Boston
Consulting
Group besitzen rund 500 Österreicher:innen fast 40 Prozent des
Gesamtvermögens in Österreich. Das reichste 20.000stel der
Bevölkerung verfügt über fast zwei Fünftel des Nettovermögens –
Tendenz steigend. Für den Kreis der Ultra High Net Worth Individuals
(UHNWI) muss man netto mehr als 100 Millionen US-Dollar besitzen;
weltweit sind das etwa 97.000 Personen.

Aktuelle Diskussion ums Budget erfordert gezielte Nachbesserungen

„Was wir brauchen, sind deutlich höhere Steuern auf
Millionenvermögen und Millionenerbschaften, um eine faire
Budgetsanierung zu gewährleisten. Weitere finanzielle Einschnitte von
Arbeitnehmer:innen, Pensionist:innen, Arbeitslosen oder Familien
könnten dadurch verhindert werden. Wer das Budget sanieren will, muss
endlich dort ansetzen, wo das Geld ist, anstatt die breite
Bevölkerung zur Kasse zu bitten“, sagt Angela Pfister, Leiterin des
volkswirtschaftlichen Referats im ÖGB.

Forderung: Superreiche müssen endlich zur Budgetsanierung
beitragen

Der ÖGB fordert daher, dass die Superreichen endlich zur
Budgetsanierung beitragen sollen. Die aktuelle Vermögensverteilung
sei nicht nur sozial ungerecht, sondern behindere auch eine
nachhaltige Haushaltskonsolidierung. Ohne steuerliche Nachbesserungen
bei höchsten Vermögen und Erbschaften bleibe die Budgetsanierung zum
Scheitern verurteilt.

Der ÖGB fordert:

– Höhere Steuern auf Millionenvermögen und Millionenerbschaften

Über uns:

Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) vertritt rund 1,2
Millionen Arbeitnehmer:innen in Österreich. Gemeinsam mit seinen
sieben Gewerkschaften setzt sich der ÖGB als überparteiliche
Interessenvertretung für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und
Gehälter sowie soziale Gerechtigkeit ein.

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