NEOS begrüßen Reform der Weiterbildungsbeihilfe

Wien (OTS) – „Mit dieser Reform ist es uns in der Bundesregierung
gelungen, für
mehr Treffsicherheit bei der Weiterbildungsbeihilfe zu sorgen und den
Fokus auf eine tatsächliche Höherqualifizierung zu richten“, begrüßt
NEOS-Sozialsprecher Johannes Gasser den Gesetzesvorschlag für die
Neuaufstellung der Weiterbildungsbeihilfe des Arbeitsmarktservice.
„Wir haben die Schwächen des alten Systems ausgebügelt und dabei die
angespannte Budgetsituation nicht aus den Augen gelassen.
Gleichzeitig haben wir sichergestellt, dass in Zukunft vor allem jene
Menschen die Weiterbildungsbeihilfe nutzen, die niedrigere
Bildungsabschlüsse haben und daher am Arbeitsmarkt stärker von einer
Höherqualifizierung profitieren.“

Dass die Weiterbildung in der Vergangenheit nicht zwingend mit
dem Job zu tun haben musste, sei einer der wichtigsten behobenen
Missstände, betont Gasser: „Gerade bei bereits Höherqualifizierten
stellen wir mit der Arbeitgeberbeteiligung sicher, dass die
geförderte Weiterbildung auch tatsächlich einen Nutzen für den
jeweiligen Betrieb hat. Dass die Bildungskarenz für einen staatlich
geförderten Yoga-Kurs auf Bali oder eine klangtherapeutische
Ausbildung ohne arbeitsmarktpolitischen Wert genutzt wird, gehört mit
dieser Reform endlich der Geschichte an. Gleichzeitig verhindern wir
damit auch, dass die Bildungskarenz bei der Beendigung von
Arbeitsverhältnissen als Golden Handshake auf Steuerzahlerkosten
verwendet wird.“