Wien (OTS) – – Über 440.000 User_innen auf neuer
Selbstbedienungsplattform
– Umstieg von alter Plattform noch bis 10. April 2026 möglich
– 125.000 steigen mit ID Austria in MeinAMS ein
Schon mehr als 440.000 Kund_innen sind seit dem Start von MeinAMS auf
die neue Selbstbedienungsplattform des AMS umgestiegen. Damit sind
heute schon mehr Kund_innen auf MeinAMS als zuletzt das eAMS-Konto
genutzt haben. „Das ist der richtige Zeitpunkt, um den
Parallelbetrieb zu beenden und das 18 Jahre alte eAMS-Konto für
Kund_innen vom Netz zu nehmen“, kündigt der Vorstandsvorsitzende des
AMS, Johannes Kopf, an. Mit 10. April 2026 abends wird das eAMS-Konto
für Kund_innen endgültig eingestellt. Johannes Kopf weiter zum Grund
für die Umstellung auf die neue Plattform: „Wir haben unsere
Kund_innen-Selbstbedienungsplattform komplett neu aufgesetzt, damit
administrative Tätigkeiten in Zukunft online und in Selbstbedienung
möglich sind. Damit bleibt mehr Zeit für die persönliche Beratung.“
MeinAMS ist full responsive. Das war wichtig, weil 70 Prozent der
Zugriffe über das Handy erfolgen.
Umstieg noch bis 10. April 2026
Kund_innen können noch bis spätestens 10. April 2026 vom eAMS-
Konto auf MeinAMS umsteigen. Wer bis dahin nicht umgestiegen ist,
erhält automatisch die Nachricht, dass das AMS bis auf weiteres
postalisch mit ihnen kommuniziert – solange, bis eine
Neuregistrierung auf MeinAMS erfolgt ist. Sollten sich Kund_innen
erst zu einem späteren Zeitpunkt auf MeinAMS registrieren, bleiben
trotzdem alle Daten des alten eAMS-Kontos erhalten.
„Besonders erfreulich ist, dass ein Drittel unserer Kund_innen
das Angebot zum Umstieg und zur Registrierung mit der ID Austria
angenommen haben“, verweist Johannes Kopf auf jene über 127.000
Personen, die sich für eine Anmeldung via ID Austria und nicht
mittels Mailadresse und Passwort entschieden haben.
Bei den meisten Kund_innen funktionierte die Umstellung
reibungslos. Es gab jedoch aufgrund fehlender durchgängiger digitaler
Identitäten rund 14.000 Fälle, die einzeln (und zum Teil manuell)
geklärt werden mussten, weil etwa Namen in unterschiedlichen
Registern unterschiedlich geschrieben sind. „In Österreich ist die
digitale Identität auf rund 35 bereichsspezifische Personenkennungen
aufgeteilt. Vereinfacht gesagt: Beim Finanzamt ist man digital jemand
anderer als beim AMS oder bei der Sozialversicherung“, beschreibt
Johannes Kopf eine unerwartete Herausforderung bei der
Implementierung von MeinAMS.
Die meisten dieser Fälle konnten durch die Servicelines des AMS
telefonisch oder per Mail gelöst werden. Eine geringe Anzahl an
Fällen ist aktuell noch offen. Diese Personen werden aktuell
schriftlich von den Mitarbeiter_innen des AMS kontaktiert und gebeten
sich für Hilfe an ihre AMS-Geschäftsstelle zu wenden.
Die Anzahl der Anfragen von Kund_innen um Unterstützung in den
Servicelines ist stark rückläufig. „Das ist ein Zeichen, dass
Kund_innen unsere neue Plattform gut annehmen. Wir sind jetzt im
Normalbetrieb angekommen“, so Kopf. In der Zwischenzeit hat das AMS
ein Projekt gestartet, um auch Unternehmen in MeinAMS zu integrieren.
Umgesetzt wurde das Projekt vom Bundesrechenzentrum, dem IT-
Partner des AMS.