Marchetti: Schulterschluss bei der Integration in der Schule

Wien (OTS) – “Es ist dies ein Schuljahr, in dem nicht nur in der
Bildung
substanzielle Reformen umgesetzt werden. Wir machen uns auch
gemeinsam mit den Ländern auf den Weg, in den Bereichen Verwaltung,
Energie und Gesundheit durch substanzielle Reformen das Richtige für
Österreich zu tun.” Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecher
Abg. Nico Marchetti anlässlich der Aktuellen Stunde zum Thema
“Schuljahr der Reformen – die Aufholjagd in der Bildung ist
gestartet” im Plenum des Nationalrats. Die FPÖ hingegen habe für den
Bildungsbereich keine Lösungen auf den Tisch gelegt, so Marchetti zu
seinem FPÖ-Vorredner Hermann Brückl.

Marchetti wies in seiner Rede auf das geplante Kopftuchverbot für
Schülerinnen unter 14 Jahren in Schulen hin: Es brauche die richtigen
und keine trennenden Symbole, damit Schule ein Ort der Freiheit sei
und wo man zusammenwachse. Auch die Deutschfördermaßnahmen sollen
ausgebaut werden. “Die Sprache ist der Schlüssel zur erfolgreichen
Integration.” Ein Erfolg seien die Orientierungsklassen, die Kindern
und Jugendlichen mit geringerer schulischer Vorerfahrung den Einstieg
in unser Bildungssystem erleichtern sollen. Und schließlich werde für
außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf
in Deutsch der verpflichtende Besuch in der Sommerschule vorgesehen.

Es sei wichtig, dass die Schule ein Ort der Leistung und
Konzentration sei. Mit klaren Regeln wie dem Handyverbot und der
Suspendierungsbegleitung würde ein besseres Miteinander im
Klassenzimmer geschaffen, zeigte sich der Bildungssprecher überzeugt.

Der ÖVP-Bildungssprecher wies zudem auf die Reformpartnerschaft
hin. Anfang Juni haben sich Bund, Länder, Städte und Gemeinden bei
der Landeshauptleutekonferenz in Salzburg auf eine
Reformpartnerschaft geeinigt. “Es ist wichtig, dass wir als Politik
hier Handlungsfähigkeit beweisen und positiv, dass sich hier
konstruktive Kräfte versammeln. Am Ende geht es darum, dass unsere
Kinder verlässlich lesen, schreiben und rechnen können und eine
Chance am Arbeitsmarkt haben. Gemeinsam mit den Ländern, Gemeinden
und anderen Parteien arbeiten wir daran.“ Er hoffe, dass es auch der
FPÖ hier um Lösungen gehe und nicht nur um PR zu ihrem eigenen
Nutzen, denn ”der Bildungsbereich ist der Zukunftsbereich dieses
Landes“, schloss Marchetti. (Schluss)